Info-Abend der „Jülicher Sparsamkeit”: Kritik an Wechselgebühr

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Auf dem Podium bei der Veranstaltung der „Jülicher Sparsamkeit” in Café Cortes informierten Walter Spang, Hans-Dieter Walter, Klaus Pfeiffer und Erwin Coester. Foto: Jagodzinska

Jülich. Konkreter Anlass für einen Informationsabend des Vereins „Jülicher Sparsamkeit” im Café Cortes war die am 9. Dezember verabschiedete neue Müllsatzung der Stadt Jülich.

Als Informationsgeber und Berater fungierte Vorsitzender Klaus Pfeiffer, der inmitten dreier „Vereinsmitglieder der ersten Stunde” das Podium bildete. Nach seinem Bekunden fehlte ein nicht namentlich benannter Rechtsanwalt, der mit seinem juristischen Fachwissen den Themenabend abrunden sollte, das Quartett aber anscheinend in letzter Minute im Stich ließ.

Etwa 40 interessierte Besucher hatten sich eingefunden, die auf Anfrage alle Punkte eines Offenen Briefes Pfeiffers an den Jülicher Bürgermeister Heinrich Stommel und die in der Einladung angekündigten Themen betrachten wollten: „Am stärksten kritisieren wir die Wechselgebühr, die jeder zahlt, der sein Müllgefäß wechseln will”, führte Pfeiffer ins Hauptthema ein. „Wir können uns dem Müllwesen nicht entziehen, das ist ja nur vernünftig”, betonte Pfeiffer.

Ziel des „Müllurteils” des Verwaltungsgerichts im vergangenen März sei aber der Anreiz zur Müllvermeidung gewesen, also nur für tatsächlich verursachten Müll zu bezahlen. Statt der vom Verwaltungsgericht berechneten Restmüllmenge von 43 Litern pro Kopf alle zwei Wochen habe die Stadtverwaltung aber mit der halben Müllproduktionsmenge das „Jülicher Müllwunder” beschlossen, nämlich 20 Liter Müll pro Kopf und 14 Tage, und die 60-Liter-Tonne für zulässig erklärt.
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