Inden/Altdorf - Info-Abend: Asylkreis Inden sucht weitere Helfer

Info-Abend: Asylkreis Inden sucht weitere Helfer

Von: bw
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Der Asylkreis Inden hat sich und seine Arbeit auf einem Infoabend vorgestellt und sucht dringend Unterstützer für seine Tätigkeit. Foto: Wickmann
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Inden/Altdorf. Der Asylkreis Inden ist schon seit vielen Jahren aktiv, um neu zugezogenen Asylbewerbern und Flüchtlingen einen guten Einstieg in eine für sie neue Welt zu ermöglichen. Für diese ehrenamtliche Tätigkeit ist der Verein auf helfende Hände angewiesen und sucht auch in Zukunft Menschen, die sich einbringen möchten. Dazu hatte der Asylkreis zu einem Informationsabend in den Pfarrsaal der Gemeinde St. Josef eingeladen.

„Unsere Arbeit besteht aus vielen Einzelbereichen – von der Unterstützung bei Behördengängen über die Einrichtung einer eigenen Wohnung bis hin zur praktischen Hilfe im technischen Bereich. Natürlich muss immer zuerst einmal die Sprachbarriere überwunden werden“, berichtete Reiner Lövenich in seiner Ansprache. Mit Karoline Pinkert ist er als Sprecher für den Asylkreis tätig.

Die Moderation des Abends hatte Ansgar Münsterjohann übernommen und es waren zahlreiche Interessierte in den Pfarrsaal gekommen. Die Mitglieder des Asylkreises stellten sich nach der Begrüßung vor und präsentierten den Bereich, in dem sie tätig sind und berichteten über ihre bisherigen Erfahrungen. Als Hauptgrund für ihre Tätigkeit nannten viele ihr Interesse, neue Menschen kennenzulernen und zu helfen, sich schnell in einer fremden Umgebung zurechtzufinden.

Es waren auch mehrere Flüchtlinge aus Eritrea und Äthiopien gekommen und es bestand die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Neben der Anziehbar, in der eine erste Ausstattung mit Kleidung und dem nötigsten Hausrat erfolgt, suchen der technische Dienst, die Fahrradwerkstatt und die diversen Deutschkurse Unterstützung. Es werden auch Begleiter für Behördengänge dringend gesucht. Zusätzlich werden auch ein Handarbeitskurs oder ein Kurs in Holzverarbeitung angeboten.

Der Asylkreis wünscht sich für die Zukunft eine einfachere Zusammenarbeit mit den Behörden. Pinkert betonte in ihrer Ansprache, dass sie es befürworten würde, wenn es demnächst in regelmäßigen Abständen einen runden Tisch geben würde, bei dem alle aktuellen Probleme mit den Entscheidungsträgern der Gemeinde besprochen werden könnten. Alle Interessierten, die gerne helfen wollen, können sich unter www.forum-lamersdorf.de über den Asylkreis informieren.

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