„Industriegebiete” für Massentierzucht: Bald auch Shrimps?

Letzte Aktualisierung:

Linnich. Puten, Hähnchen und künftig auch Fischzucht, oder konkreter: Shrimps? Auf dem Feldern nordöstlich von Glimbach nimmt die Tierzucht größere Ausmaße an. Dem will die Linnicher Politik einen Riegel vorschieben.

Auf Antrag der SPD wird sich der Stadtentwicklungsausschuss in seiner nächsten Sitzung mit einer Veränderungssperre und der Ausweisung einer Konzentrationszone für industrielle Massentierzucht befassen.

„Unsere Erwartung erfüllt sich”, schwante dem SPD-Fraktionschef Hans-Friedrich Oetjen. „Da entwickelt sich ein Industriekomplex.” Damit sprach er in der jüngsten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses den Bauantrag an, der vom Kreis als Genehmigungsbehörde an die Stadt zwecks Erteilung des Einvernehmens gesandt worden war.

Auf dem Gelände der genehmigten Hähnchenmastanlage ist Shrimpszucht und ein Blockheizkraftwerk geplant, das mit Biogas betrieben wird. Die Maschinenhalle, in der auch die Shrimpszucht untergebracht werden soll, hat laut Plan eine Ausdehnung von 40x25 Metern. Eine Erweiterung ist planerisch vorgesehen. Die Anlage soll rund 30.000 Kilogramm Shrimps pro Jahr produzieren.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert