Inden berät über nachträgliche Steuererhöhung

Von: jan
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Inden. Am 29. Juni tagt der Indener Gemeinderat. Dann muss der Haushalt für das Jahr 2017 verabschiedet werden. Der 30. Juni ist das letzte Datum, an dem Steuersätze für ein laufendes Jahr verändert werden können.

Die Beratungen über das finanzielle Zahlenwerk der Gemeinde sind noch nicht abgeschlossen. Am Donnerstag hat sich der Hauptausschuss in einer außerordentlichen Sitzung mit dem fast 400 Seiten starken Papier beschäftigt. Am Mittwoch, 14. Juni tritt der Hauptausschuss erneut zusammen. Dann sollen alle offene Fragen an die Verwaltung beantwortet werden.

Zu vermuten ist, dass die Steuern in Inden noch einmal angehoben werden, insbesondere die Grundsteuer B, die Haus- und Wohnungseigentümer sowie indirekt Mieter betrifft, soll erhöht werden. Wie viel, das ist noch offen. Für 2016 lautete der Hebesatz 460 Prozentpunkt. Ende des Jahres entschied der Rat eine Erhöhung für 2017 auf 580 Prozentpunkte. Im neuen Haushaltsentwurf schlägt die Verwaltung eine Erhöhung auf 900 Prozentpunkt vor.

Dass es eine Erhöhung über 580 Prozentpunkt hinaus geben wird, gilt als sehr wahrscheinlich. Fraglich ist, ob der Rat der Verwaltungsempfehlung von 900 Prozentpunkten folgt. Inden hätte damit den zweithöchsten Hebesatz im Kreis hinter Hürtgenwald. Einige Änderungen im Haushalt könnten sich auswirken, beispielsweise die nachträglich gesenkte Kreisumlage. Außerdem erhält Inden, wie alle anderen Kommunen, Geld aus einer aufgelösten Rückstellung des Landschaftsverbands.

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