Inden/Altdorf - Indemann-Cup: Buschbell-Munzur krönt Turnier im Elfmeterschießen

Indemann-Cup: Buschbell-Munzur krönt Turnier im Elfmeterschießen

Von: hfs.
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Cup-Verteidiger Buschbell-Munzur (l.) durfte nach dem Turnier den Wanderpokal und den Siegerscheck wieder mitnehmen. Mit einem 5:3 nach Elfmeterschießen setzte man sich gegen Bezirksligist FC Inden/Altdorf im Finale um den Indemann-Pokal durch.

Inden/Altdorf. „Wir haben kein einziges Mal verloren, sind erst nach dem Elfmeterschießen im Finale gescheitert. Wir sind zufrieden“, meinte Inden/Altdorfs Neu-Trainer Kalle Kunkel nach dem 3:5 im Elfmeterschießen gegen Landesligist Buschbell-Munzur, der damit als Cup-Verteidiger in die Analen des FC 09/21 eingeht und sich über den Siegerscheck in Höhe von 1000 Euro freuen durfte.

Trotz widriger Wetterverhältnisse und Dauerregens erlebten das Finale um den 7. Indemann-Cup im Indeland zahlreiche Zuschauer im Merödgenstadion. Dabei standen sich Neu-Landesligist und Cup-Verteidiger Buschbell-Munzur und Bezirksligist FC Inden/Altdorf gegenüber.

Hatte sich der heimische FC im ersten Halbfinale mit einem mühevollen 1:0-Sieg gegen die eigene Reserve durchgesetzt, musste Buschbell-Munzur gegen Landesligist Germania Burgwart ins Elfmeterschießen, aus dem man nach einem 5:3 – zur Pause lag der Cup-Verteidiger mit 0:2 zurück, ehe er noch in der regulären Spielzeit ausgleichen konnte – als Sieger und damit den Anpfiff zum Finale erleben durfte.

Schiedsrichter Marc Dolfen vom JSV Frenz hatte eine leichte Aufgabe, denn beide Mannschaften zeigten den nötigen Sportsgeist, machten ihm die Arbeit leicht. Der erste Durchgang ging klar an den Bezirksligisten, der in der 21. Minute das 1:0 durch Tobias Mirbach erzielte. Der legte nach, kam schon in der 35. Minute zum 2:0, womit auch die Seiten gewechselt wurden.

Nach der Pause bestimmte Buschbell-Munzur eindeutig das Geschehen, es war nur eine Frage der Zeit, dass der Anschlusstreffer fiel. Den markierte Ulas Önal mit einem direkten Freistoß in der 61. Spielminute. Nur eine Minute später hieß es 2:2, wiederum durch Önal, der in der 68. Spielminute auf 3:2 erhöhte. Zuvor (55.) hatte der Pfosten und in der 60. Minute FC-Neuzugang Torhüter Marvin Tischer mit einer Glanzparade den Anschlusstreffer verhindert.

Nach der Führung des Landesligisten sah es so aus, als ob dieser in der Schlussphase nochmals nachlegen könnte. Doch mit dem ersten Angriff, den Inden/Altdorf erst in der 71. Spielminute starten konnte, fiel das 3:3. Gut 20 Meter vor dem gegnerischen Strafraum wurde Jörg Landers gefoult, den fälligen Freistoß schoss er weit und hoch in den Strafraum, wo Björn Ruland stand.

Der stieg am höchsten, mit einem wuchtigen Kopfball markierte er den Ausgleich. In der Schlussminute hatte Lukas Nelles für den FC noch den Siegtreffer auf dem Fuß. Doch anstatt den Rückpass aufzulegen, versuchte er es selbst, ohne Erfolg. So hieß es am Ende 3:3. Das fällige Elfmeterschießen entschied dann Buschbell-Munzur für sich, weil Simon Schimitzek seinen Strafstoß in die Wolken schoss.

„Ich glaube, wir haben verdient gewonnen“, meinte Stavros Michalakis, als er von FC-Geschäftsführerin Ute Mainz den Siegerscheck in Höhe von 1000 Euro entgegennahm. Den schweren Sieger-Wanderpokal überreichte FC-Ehrenvorsitzender Hans-Hermann Menzel, der anschließend Björn Ruland zu Platz 2 gratulierte.

Im kleine Finale hatten sich Inden/Altdorf II und Germania Burgwart gegenüber gestanden. Dabei zeigte sich die FC-Reserve erneut von ihrer starken Seite, musste sich aber knapp und unglücklich mit 1:2 geschlagen geben.

Bei der Siegerehrung bedankte sich Vorsitzender Franz-Josef Mainz bei den Zuschauern, die das Turniergeschehen auf der Sportanlage Merödgen rege besucht hatten. In den Dank eingeschlossen wurden aber auch die Mannschaften, Schiris und die vielen ehrenamtlichen Helfer.

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