Indemann: Außenhaut wechselt nachts die Farbe

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Der Kopf ist fertig. Parallel wird nun an den Armen und der Außenverkleidung des Indemannes gearbeitet. Foto: Wolters

Inden/Altdorf. Der Große Indemann ist inzwischen erwachsen. 36 Meter misst das Skelett der Aussichtsfigur, der nur noch die Arme fehlen. Der Koloss aus Stahl soll nun nicht länger „nackt dastehen”, wie der Kreis Düren umschreibt, dass die Arbeiten an der Außenverkleidung laufen.

Seit Ende letzter Woche wird der Leuchtturm des Indelandes erst zu einem solchen gemacht. Durch das Illumeshgewebe als „Gewand” kann der Indemann nachts in vielen Farben strahlen.

Dieses Material liefert das Dürener Unternehmen GKD, Gebrüder Kufferath. Deren Monteure verarbeiten die Außenhaut derzeit auf der Baustelle. Das Gewebe ist einerseits transparent, schimmert tagsüber aber silbern glänzend. Da im Abstand von zwei Metern ein vertikaler „Schussfaden” eingewebt ist, an den bunte LED-Leuchten angeklammert werden, erstrahlt die Fassade nachts in wechselndem Licht farbig.

Im Inneren hat sich auch einiges getan. Der Aufzug ist fertig und kann die künftigen Besucher bis zur achten Ebene bequem nach oben befördern. Wer es sportlicher liebt, benutzt die Treppe, die bis zu zwölften Ebene auf das Dach der Aussichtsfigur führt. Die Arbeiter, die schon oben waren, schwärmen jedenfalls von der Aussicht über das Indenland und den Tagebau. Das Jülicher Solarturmkraftwerk und das Plateau des Carl-Alexander-Parks in Baesweiler seien deutlich zu erkennen. Am Kiosk und den Sanitärräumen wird noch fleißig gearbeitet. Trockenbauer, Sanitär- und Elektroinstallateure sind am Werk.

Peter Kaptain, Geschäftsführer der Gesellschaft für Infrastrukturvermögen Kreis Düren: „Wenn jetzt nichts Außergewöhnliches mehr passiert, ist das neue Wahrzeichen des Indelandes Ende Juli termingerecht fertig.” Und auch der Landrat freut sich schon. Wolfgang Spelthahn über den Indemann: „Er ist so außergewöhnlich wie das, das sich in den nächsten Jahrzehnten im Indeland tun wird.” Die Figur steht für den landschaftlichen Wandel der Tagebauregion.
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