In Linnich bauen Kinder Atlantis aus Glas

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Eine kreative Woche zum Thema „Atlantis“ steht im Deutschen Glasmalereimuseum Linnich am Ende der Sommerferien auf dem Programm. Die Maßnahme wird als NRW Kulturrucksackprojekt gefördert, die Teilnahme ist kostenlos. Foto: Glasmalereimuseum

Linnich. In diesen Sommerferien bietet das Deutsche Glasmalerei-Museum Linnich Kurse für Kinder von 10 bis 14 Jahren unter dem Motto „Atlantis – Versunkene Stadt im Meer“ an. Im Rahmen des nordrhein-westfälischen Kulturrucksackprojektes können die Teilnehmer ab Montag, 21. August, nicht nur ans Meer fahren – sie können auch im Museum das im Meer versunkene Atlantis wiedererstehen lassen.

In zweitägigen Workshops bauen die kleinen Künstler die sagenumwobene Stadt nach eigenen Ideen aus Glas.

Tempel, Säulen, Tore, vielleicht eine Statue? Aus funkelndem Glas – ob in Farbe oder klar entsteht in diesem Kurs die geheimnisvolle antike Stadt. Die ersten beiden Workshops finden am Montag, 21. August, von 11 bis 13.30 Uhr und am Dienstag, 22. August, von 11 bis 13 Uhr statt. Die darauf folgenden Kurse starten am Dienstag, 22 August, von 14 bis 16.30 Uhr und am Mittwoch, 23. August, von 11 bis 13 Uhr jeweils in der Museumswerkstatt.

Weiter geht es am Mittwoch, 23. August, mit dem Workshop „Blau wie das Meer – Malen und Collage auf Leinwand mit Farbe und Glas“. Blau, Grün, weiße Gischt – mit Acrylfarbe entsteht auf Leinwand ein Meer, dessen Farbnuancen mit aufgeklebten Glasstücken und Muscheln noch lebendiger werden. Gemalt wird von 14 bis 16.30 Uhr in der Werkstatt.

Schillernde Schätze

Im Workshop „Schatzkisten“ geht es um die Gestaltung einer eigenen Schatzkiste mit farbigem Glas. Natürlich denkt jeder bei Atlantis auch an versunkene Schätze, Gold, Juwelen, Perlen, die von 11 bis 13 Uhr einen neuen Platz finden in der Museumswerkstatt.

Im Workshop „Meeresbewohner“ entstehen am Donnerstag, 24. August, Fische, Seesterne, oder ein Seepferdchen. Zwischen den Bauten der versunkenen Stadt tummeln sich die verschiedensten Meeresbewohner. Auf Glas gemalt oder als Collage, vielleicht auch dreidimensional. Jeder kann seiner Phantasie freien Lauf lassen und die ungewöhnlichsten farbig schillernden Meerestiere kreieren. Der Workshop findet von 14 bis 16.30 Uhr in der Museumswerkstatt statt.

Mit dem Fotokünstler Elmar Valter gestalten die Teilnehmer am Donnerstag, 24. August, und am Freitag, 25. August, ein großes Fotomosaik. Am ersten Tag geht es von 14 bis 16.30 Uhr auf Fotosafari im und ums Museum. Mit den Ergebnissen der Fotoarbeiten wird am zweiten Tag von 13 bis 16.30 Uhr ein Mosaik geklebt. Und plötzlich entsteht aus vielen Detailbildern ein Seeungeheuer, ein Neptun oder ein anderer sagenhafter Meeresbewohner. Mitzubringen sind Kamera oder Smartphone und entsprechende Kabel für die Übertragung und Speicherung für die Ausdrucke. Treffpunkt ist der Eingangsbereich des Museums.

Am Freitag, 25. August, werden Buddelschiffe aus Holz und Papier einmal neu interpretiert: Gebaut werden die Schiffe aus farbigem Glas. Ob nun Segelschiff oder Dampfer, alle Schiffe finden Platz in einer Flasche. Am Ende der Ausstellung darf jeder sein maritimes Kunstwerk mit nach Hause nehmen. Gebaut wird von 11 bis 13 Uhr in der Werkstatt.

Im Workshop „Ausstellungsvorbereitung“ am Freitag, 25. August, haben die Teilnehmer Gelegenheit, einmal auf der Mitarbeiterseite im Museum zu sein. Von 14 bis 16.30 Uhr legen die Teilnehmer gemeinsam letzte Hand an die Präsentation der eigenen Kunstwerke und gestalten die Unterwasser- Meereswelt auf der Ausstellungsebene.

In der Werkstatt und auf Ausstellungsebene werden Tische dekoriert, Plakate gestaltet und vielleicht fehlen noch letzte Details, die neu gebaut werden.

In der Ausstellung und Abschlussfeier des NRW Kulturrucksackprojektes am Samstag, 26. August, werden alle in der vergangenen Woche entstandenen Kunstwerke ausgestellt. Beginn ist um 11 Uhr.

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