Jülich - In Grundschule sind die tierischen Radiohelden los

In Grundschule sind die tierischen Radiohelden los

Von: Daniela Martinak und Lara Wolff
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Die Grundschüler sind sichtlich begeistert. Von Anfang sind sie direkt dabei, singen mit und „fahren die Antennen aus“. Foto: Martinak
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Das Programm war bunt.
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Das Team: Dorothee Schmitz (Johannes) (v. l.), der Musiker Erwin Grosche und Heiner Kämmer (Stachel).

Jülich. WDR mit „Bärenbude Klassenzauber“ zu Gast in der Herzogstadt. „Hochverkehrtes Pubslikum“, begrüßen die beiden Bären Johannes und Stachel, bekannt aus dem Kinderradio, die kleinen und großen Zuschauer in der Turnhalle der katholischen Grundschule in Jülich. Nachdem Erwin Grosche die Vorstellung eröffnet und den kleinen Vorhang beiseite gezogen hat, geht es endlich los.

Im Null Komma nichts haben Dorothee Schmitz und Heiner Kämmer, die den Handpuppen Leben einhauchen, die Kids auf ihrer Seite. Kein Wunder: schließlich kennen die meisten die beiden lustigen Bären der Sendung „Bärenbude“ ja auch schon aus dem Kinderradio vom WDR5 und dem KiRaKa (Kinderradiokanal).

Mit im Schlepptau hatten die beiden Kuscheltiere den Musiker und Kabarettisten Erwin Grosche. Und der hat ein geheimnisvolles Radio im Gepäck. Daraus zaubert er allerhand hervor: Geheimnisvolle Wundermusik zum Mitmachen und schöne Klanggedichte. „Selbst wir haben ja noch Spaß dabei, kein Wunder also, dass es den Kindern gefällt“, sagt Mitveranstalter Christian Wilczewski. Seit 2006 werden die Vorstellungen regelmäßig gebucht und in Grundschulen im Sendegebiet des Radiosenders gezeigt.

Denn die beiden Kuschelbären sind wahre Weltmeister im Erforschen von großen und kleinen Geheimnissen. „Dabei können uns heute die Schüler der katholischen Grundschule Jülich und Vorschulkinder des katholischen Kindergartens St. Franz Sales und der AWO Kindertageseinrichtung Pusteblume helfen“, sind sich die Bären einig.

Die einstündigen Aufführungen dienen dazu, den Kindern zu erklären wie Radio gemacht wird und natürlich dazu, den Sprachgebrauch zu fördern und zu fordern. Die Kinder werden laut den Verantwortlichen so kindgerecht wie möglich mit Kommunikation und Medien vertraut gemacht.

Lustige Abenteuer

Zusammen mit Grosche, Johannes und Stachel, erleben sie dann lustige Abenteuer, mit reichlich Wortwitz und jeder Menge Anregungen zum Denken und Handeln und gehen sogar auf eine Heißluftballonreise. Johannes: „Der Heißluftballon heißt Heißluftballon, weil er gefragt wurde, wie er heißt und Luftballon gesagt hat.“ Während dieser Reise geraten die Jülicher Kinder auch noch in einen fürchterlichen Sturm und müssen Kurven ausweichen. „Wahnsinn, wie eifrig hier mitgemacht wird“, rufen einige Lehrer begeistert. Und tatsächlich. Die Kinder werfen sich von einer Seite auf die andere und tun es somit den beiden Handpuppen gleich.

Wilczewski: „Zuhören und dadurch ein Gefühl für die Sprache zu entwickeln, ist auch eine gute Vorbereitung auf das Lesen und Schreiben.“

Im Voraus bekommen die Lehrer übrigens Mappen in denen sie mit den Kindern schon einige Vorbereitungen auf den Besuch der Bärenbude treffen können.

Im Nachhinein soll aber auch noch an dem medienpädagogischen Projekt gearbeitet werden. So begeistert, wie die Jülicher Kids allerdings sind wird das ein Zuckerschlecken.

Die Vorstellung endet ebenso wie die Sendung im Radio: mit einem Gedicht und einem Lied. Und das gleich zweimal, denn um eine Zugabe kommen die Bären und ihre drei menschlichen Begleiter in Jülich nicht herum. Die Kinder wollten die Gäste gar nicht gehen lassen und erfragten bereits den nächsten Besuch.

Der Ohrenbär

Wer auch einmal den beiden Kuschelbären lauschen möchte hat dazu jeden Tag Gelegenheit: einfach um 19.30 Uhr WDR5, Frequenz 109,2 oder das KiRaKa im Internet (www.kiraka.de) einschalten. Neben Johannes und Stachel lebt auch der Ohrenbär in der Bärenbude. Er ist schon lange Jahre bekannt für seine traumschönen Geschichten. Die drei werden mit liebenswerten Erzählungen für wunderbare Träume sorgen. Jede Wette.

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