In Finanzsachen junge Menschen an die Hand nehmen

Von: tm
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Der Sparkassen-Nachwuchs ist fit für die Berufsstarter-Wochen: (v.l.) Dery Yagmur, Daniela Dohmen, Karin Pütz, Anna von Schwartzenberg, und Antje Domke. Foto: Mauer

Jülich. Mit den Sommerferien endet für viele junge Menschen die schulische Ausbildung. Der nächste Schritt ins Leben steht an und mit ihm zahlreiche – zum Teil tiefgreifende – Veränderungen. Die Ausbildung zum gewünschten Beruf, ein Studium oder auch eine Zeit des eigenverantwortlichen Reisens fordern.

Da trifft es sich gut, dass die Sparkasse ab dem 6. Juli ihre Berufsstarter-Wochen startet. Mit geregelten Finanzen lässt sich das Leben einfacher überschauen.

„Wir stellen fest, dass junge Menschen immer weniger Kenntnisse über Geld- und Finanzgeschäfte besitzen“, sagt Karin Pütz, Bereichsleiterin der Sparkasse Düren. In der Zweigstelle in Jülich am Schwanenteich erwarten sie und vier junge Kolleginnen den neugierigen Nachwuchs. „Die Beschäftigung mit dem Geldverkehr beginnt schon früher“, unterstreicht Daniela Dohmen. „Das hängt vom Elternhaus ab, aber so mit 13, 14 kommen sie zu uns“, bekräftigt Derya Yagmur.

Zusammen mit Antje Domke und Anna von Schwartzenberg legt das Kreditinstitut bewusst Wert auf junge Beraterinnen. Denn die sprechen die Sprache der Jugend und können sich leichter in ihr Gegenüber hinein versetzen. Ob Jugend-Giro, Studienkredite, Einsteigerpaket, Geldverkehr im Ausland oder Basiskreditkarte, die Sparkasse hat für die vielfältigen und auch sehr speziellen Anfragen einen Lösungsvorschlag.

„Wir sehen es als eine unserer wichtigen Aufgaben an, junge Menschen vor Überschuldung und privater Insolvenz zu bewahren“, betont Karin Pütz die gesellschaftliche Verantwortung. Deshalb werden Girokonten und Kreditkarte „gedeckelt“. Die Höhe dafür leiten die Beraterinnen vom Einkommen und den persönlichen Verhältnissen ab. Selbstverständlich ist es auch möglich, jegliche Überziehung zu verhindern.

Seit gut einem Jahr sind Derya Yagmur und Daniela Dohmen mit jungen Kunden beschäftigt. Zumeist kommt die Freundin oder der Freund mit. Aber auch engagierte Eltern begleiten ihre Kinder zum Einstieg in ihr „Geldleben“. „Das Wichtigste ist, dass sie keine Angst haben, sich zu blamieren oder komisch angeschaut zu werden“, meint Daniela Dohmen. „Deshalb sollen sie einfach vorbei kommen, je früher desto besser.“ Wer seine Scheu überwindet, dem kann auch geholfen werden.

Zum Auftakt informiert die Bank in der Schalterhalle am Schwanenteich am Montag mit Clubwand und Broschüren sowie einer Checkkarte für Berufsstarter. Das Service-Angebot ist vielfältig und auf moderne Bedürfnisse ausgerichtet.

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