In einem Jahr ist die Umgehung Koslar fertig

Von: ahw
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Von der Ortsumgehung Koslar stehen bislang erst zwei Brücken. In den nächsten Wochen soll mit dem Straßenbau begonnen werden. Foto: Jansen

Jülich. Es ist ziemlich genau sechs Jahre her, dass sich Prominente aus Politik und Verwaltung bei Koslar einfanden, um mit dem ersten Spatenstich das Startsignal für den Bau der Ortsumgehung Koslar im Zuge der Landesstraße 14n zu geben.

Seinerzeit wurden zwar zwei Brücken errichtet, doch später stockte der eigentliche Straßenbau. Nicht zuletzt ein juristischer Streit im Vergabeverfahren mit einer beteiligten Baufirma streute vor der Weiterführung des Projektes Sand ins Getriebe.

Baubeginn Ende des Monats

Das wird sich Ende August, Anfang September ändern, denn der Landesbetrieb Straßenbau hat mittlerweile den Weiterbau der L14n beauftragt. Das berichtete Jülichs Beigeordneter Martin Schulz am Donnerstag im Planungs-, Umwelt- und Bauausschuss.

Weitere Informationen steuerte auf Nachfrage unserer Zeitung Bernd Mayer bei, der für Straßen NRW die Maßnahme koordiniert. Nach Auskunft Mayers müssten zwar „nur“ rund zwei Kilometer Straße aus dem Boden gestampft werden, doch sei das mit sehr großen Erdbewegungen verbunden, da die Fahrbahn teilweise tiefer als die Umgebung angelegt werden müsse.

Jülich-West wird umgestaltet

Zudem werde im Zuge des Ausbaus der L14n auch die komplette Anschlussstelle Jülich-West der Autobahn 44 unter anderem mit dem Anlegen von zwei weiteren Kreisverkehren umgestaltet.

Der Projektkoordinator schätzt, dass die Baumaßnahme im Frühjahr/Sommer 2016 beendet sein wird. Das sei letztlich auch davon abhängig, inwieweit der kommende Winter Arbeiten auf der Baustelle zulässt.

Wenn die neue Straße fertiggestellt ist, hat das nicht nur Auswirkungen auf den innerörtlichen Verkehr in und um Koslar, sondern beeinflusst auch die Anbindung der Herzogstadt. So wird beispielsweise eine Entlastung des Einmündungsbereichs auf der L 136 in Höhe Königshäuschen erwartet.

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