In der Kindertagesgruppe kommen Fragen auf den Forschertisch

Von: ptj
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Die städtische Kita „Sternschnuppe“ darf sich nun „Haus der Kleinen Forscher“ nennen. Foto: Jagodzinska

Jülich. Wie hält die Erde uns Menschen auf dem Boden fest und warum fällt ein Regentropfen zu Boden? Fragen aus naturwissenschaftlichen, mathematischen und technischen Themenbereichen haben Kinder der dreigruppigen städtischen Kita „Sternschnuppe“ gestellt.

Mit ihren Erzieherinnen, besonders mit Karin Cober und Susanne Gehlen, haben sie dazu geforscht und Erklärungen gefunden. Zudem haben sie im Eingangsbereich der Kita einen Forschertisch der Bundesbildungsinitiative „Haus der Kleinen Forscher“ aufgebaut. 2013 hat sich die Kita der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Initiative angeschlossen, um die fachliche Begleitung der erfolgreichen Experimente auch weiterhin zu sichern.

Der Forschertisch schien die Eltern der Kitakinder dermaßen beeindruckt zu haben, dass sie sich frei nahmen, um bei der Zertifizierungsveranstaltung anwesend sein zu können. Die Jülicher Kita „Sternschnuppe“ ist nun die 34. Einrichtung im regionalen Netzwerk Düren Kreis und Stadt, die Plakette und Urkunde zum „Haus der Kleinen Forscher“ erhielt, und zwar vom Parlamentarischen Staatssekretär Thomas Rachel und Bürgermeister Heinrich Stommel.

Das Netzwerk „Haus der Kleinen Forscher“ in der Region Düren wird koordiniert von Sabine Pommert-Sievert und ist lokaler Netzwerkpartner der gleichnamigen, bundesweit tätigen Stiftung. Thomas Rachel ist Schirmherr der Bundesbildungsinitiative. Nach der „Wilden 13“ in Selgersdorf ist die „Sternschnuppe“ die zweite städtische Kita, die die Auszeichnung erhält. Die Kinder fragten die erwachsenen Gäste zur Begrüßung: „Warum regnet es?“

Bundesweit 27.000 Kitas

Rachel ließ sich nicht lange bitten und entgegnete: „Weil die Natur das Wasser braucht“, und setzte sogleich die kindgerechte physikalische Erklärung nach. Stolz zeigte er sich über die „größte frühkindliche Bildungsinitiative, dem Haus der kleinen Forscher“, bei der sich bundesweit 27.000 Kitas beteiligen, darunter 79 Einrichtungen kreisweit.

„Wir haben uns die Frage gestellt: Wie können wir auch die Kleinsten für Naturphänomene interessieren“, sagte Rachel. Bürgermeister Heinrich Stommel erinnerte an das Lied „Wer, wie, was, wieso, weshalb, warum?“, das bis vor 30 Jahren in der Kindersendung „Rappelkiste“ gesungen wurde.

Nach der Verleihung gingen die Kita-Kinder in Begleitung ihrer Eltern und Gäste in die Turnhalle, wo vier aufgebaute Experimentierstationen auf sie warteten. Gemeinsam orteten sie Magnetfelder und erforschten Zauberlicht, Farbenspiel im Wassergleich und wandernde Stabmagnete.

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