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Im Oktober bekommt Linnich ein Jugendforum

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Linnich. Es war ein unbestritten langer Anlauf, den das Projekt „Jugendforum” in Linnich genommen hat. Noch ist es nicht am Ziel, aber die Linie ist zumindest schon in Sichtweite.

Anfang Oktober, vom 4. bis 6. Oktober, jeweils von 14 bis 17 Uhr, soll die Wahl im Rathaus erfolgen. Am 8. Oktober soll das Ergebnis feststehen und die Linnicher Jugendvertretung im kommunalpolitischen Raum endlich ihre Arbeit aufnehmen.

Der Rat soll entscheiden

Fast druckfrisch hatte jüngst der Ausschuss für Familie, Jugend, Senioren und Soziales die inzwischen komplett überarbeitete „Satzung des Jugendforums der Stadt Linnich” auf den Tisch bekommen - und deswegen auch gleich zur Entscheidung an den Rat verwiesen. Zu kurz sei die Zeit, um sich intensiv mit dm Satzungswerk zu befassen, war der allgemeine Tenor. So lange der Rat der tatsächlich der Satzung zustimmt, gibt es auch kein zeitliches Problem mit dem Fahrplan bis Oktober, meinte Marion Schunck-Zenker (SPD), die den vorbereitenden Arbeitskreis leitet.

Notwendig ist bis dahin auf jeden Fall eine Verlängerung des Jugendwahlforums, der Gruppe als, die den gesamten Entstehungsprozess bisher vorangetrieben hat. Dieses Team junger Leute hat bereits Steher-Qualitäten bewiesen. Ursprünglich war nämlich vorgesehen, die Wahl des Jugendforums Anfang dieses Jahres zu organisieren. Da das nicht klappte, war die „Amtszeit” des Orga-Teams bis Ende Juni verlängert worden - und müsste bis Oktober ausgedehnt werden.

Auf der sicheren Seite

Ein Schwerpunkt der bisherigen Arbeit war der Entwurf einer Satzung. Bei der Formulierung sei „der Städte- und Gemeindebund nicht sehr tief eingestiegen”, deutete Schunck-Zenker an einen Kritikpunkt an. Hilfe kam buchstäblich aus der Nachbarschaft. „Wir haben uns sehr stark an der Satzung des Jugendparlaments Titz orientiert”, erklärte Marion Schunck-Zenker dem Ausschuss und nannte den wesentlichen Grund. „Dort hat ein Jurist an der Satzung mit gearbeitet. Da sind wir rechtlich auf der sicheren Seite.”
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