Im Derby der Ortsnachbarn ist die Germania die klare Nummer 1

Von: tm/sf.
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Die bestimmende Mannschaft beim Lokalderby war Germania Lich-Steinstraße, hier mit Jonas Küpper (links) gegen Julius Wieseler. Foto: Kròl

Jülich. Nach dem Abpfiff im Lokalderby zwischen Welldorf-Güsten und Lich-Steinstraß gab es am 0:4-Endergebnis nichts zu deuteln. Der Sieg der Gäste war auch in dieser Höhe verdient.

„Es war zwar auf dem Papier die Rede von einem Derby. Aber was wir gezeigt haben, entsprach absolut nicht den Gegebenheiten, die man von so einem Spiel erwartet“, redete Winni Ronig Klartext an die Adresse seiner Elf. „„Wir hatten nichts, was wir der Germania hätten entgegensetzen können. Es fehlte der Biss, der Mumm, es fehlte eine gesunde Zweikampfhärte, wir sind zu keiner Zeit ins Spiel gekommen. Lich-Steinstraß war uns in allen Belangen überlegen.“

So hatte auch er nur eine einzige echte Torchance aus der 2. Spielminute für seine Mannen notiert. Da war Mo Makki nach einem schönen Alleingang an Germania-Keeper Jansen gescheitert. Es folgten noch zwei Minichancen in Durchgang 2 zu einem Zeitpunkt, als der Gast bereits mit 3:0 führte nach den Treffern von Schlömer (12.), Neumann (24.) und Neuber (62.). Dass den Grün-Weißen kein Tor gelang, lag auch am gegnerischen Torwart Nick Jansen, der auch in diesen beiden Szenen glänzte.

Ronigs Fazit nach der dritten Niederlage im Ligaduell gegen den Ortsnachbarn: „Mund abputzen, nach vorne schauen. Die Germania gehört nicht zu den Mannschaften, die mit uns auf Augenhöhe sind.“ Ob dies nun der kommende Gastgeber, der Tabellenzweite CfR Buschbell ist, muss abgewartet werden.

Germania Lich-Steinstraß: Mit einer ganz anderen Einstellung – nach Ansicht von Trainer Daniel Schmitz – zeigte Germania Lich-Steinstraß beim Derby gegen GW Welldorf-Güsten die Leistung, zu der die Mannschaft durchaus fähig ist. „Das war nicht nur wegen des Derbys so“, freute sich Schmitz, der unter der Woche seinen Spielern eindringlich ins Gewissen geredet hatte.

Auch nach Ansicht von Kapitän Seyit Ceylan war die erste Halbzeit top. In der hatten Marius Schlömer mit einem frühen Tor (12.) und Markus Neuber (24.) eine gute Führung heraus geschossen. Vielleicht hatte auch eine Schrecksekunde in der zweiten Minute die Germanen endgültig wach gerüttelt, als Torhüter Nick Jansen die Riesenchance der Gastgeber bravourös vereitelte.

Wille und Leidenschaft nach des Trainers Ansicht verhinderten, dass die Welldorfer auch im zweiten Durchgang keinen Treffer erzielten. Da verwaltete Lich-Steinstraß zunächst das Ergebnis ein wenig. Mit dem Treffer durch Markus Neuber (62.) war das Spiel entschieden.

Für die Entscheidung spielte der von Ceylan verwandelte Foulelfmeter (88.) keine Rolle mehr. „Wenn wir in jedem Spiel so an unsere Leistungsgrenze gehen, können wir oben in der Liga mitspielen.“ Für Trainer Daniel Schmitz ist das eine Erkenntnis aus dem Spiel und Forderung zugleich für andere zugleich.

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