Ideen-Marathon für junger Tüftler

Letzte Aktualisierung:
14558324.jpg
Ein Makeathon-Team bei der Gedankenarbeit, rechts Mentor Lars Wallentin. – Kleines Bild: Die Teilnehmer am Makeathon mit drei ihrer Mentoren: Martin Barej (3. von rechts), Volker Scheu (2. von rechts) und Lars Wallentin. Foto: SIG Combibloc
14558368.jpg
Ein Makeathon-Team bei der Gedankenarbeit, rechts Mentor Lars Wallentin. – Kleines Bild: Die Teilnehmer am Makeathon mit drei ihrer Mentoren: Martin Barej (3. von rechts), Volker Scheu (2. von rechts) und Lars Wallentin. Foto: SIG Combibloc

Linnich. 13 Studenten gingen jetzt bei SIG Combibloc in Linnich an den Start des „Makeathons“, einem innovativen Entwicklungswettbewerb, bei dem Fachkräfte von morgen an neuen Ideen für innovative Füllmaschinen für Lebensmittel tüftelten.

Unterstützt wurden sie dabei von SIG-Mitarbeitern, die als Mentoren im Einsatz waren.

„Makeathon“ setzt sich aus „to make“ (englisch: machen, herstellen) und „Marathon“ zusammen. Genau das haben die Studenten bei SIG in Linnich gemacht: 24 Stunden beschäftigten sie sich konzentriert damit, verwertbare Lösungen für eine breit gefasste Aufgabenstellung zu erarbeiten. „Entwerft, entwickelt und simuliert eine Maschine zum Befüllen von Kartonpackungen“, stand in der Einladung, der 13 Studenten aus ganz Deutschland gefolgt waren.

„Es ging darum, der Kreativität und dem Schaffensdrang freien Raum zu lassen, Ideen durchzuspielen und eine Vielzahl von Informationen zu gewinnen“, erklärt Martin Barej (Design Engineer Handling & Transfer bei SIG Combibloc), der den „Makeathon“ gemeinsam mit der Technologieberatung ITQ GmbH organisiert hatte.

Bei einem „Makeathon“ profitieren beide Seiten: „Wir erhalten von jungen Ingenieuren, die nicht bei SIG arbeiten, ganz neue Sicht- und Herangehensweisen.

Die Studenten hingegen können einen realistischen Einblick in eine spannende Branche bekommen sowie wertvolle Kontakte zu Mitarbeitern aus den Fachbereichen und der Personalabteilung knüpfen. Zudem erfahren sie im Praxistest, ob ihre Ideen auch vor Profis Bestand haben“, so Martin Barej.

Unter den Teilnehmern befanden sich angehende Maschinenbauer, Mechatroniker, Automatisierungstechniker, Informatiker sowie Produktdesigner. Sie sind als Studenten an der RWTH Aachen, der Fachhochschule Südwestfalen Iserlohn, der Universität Duisburg-Essen, der Technischen Universität München und der Hochschule Osnabrück eingeschrieben.

„Die Studenten der unterschiedlichen Studien- und Fachrichtungen hatten sehr unterschiedliche Sichtweisen und Herangehensweisen an die Aufgabenstellung – das hat uns viele interessante Ansätze aufgezeigt“, weiß Martin Barej.

Die Studenten bildeten Gruppen und tüftelten trotz empfohlener Ruhezeiten vielfach bis in die frühen Morgenstunden an ihrer Vision für die Füllmaschine von morgen. Als Equipment dienten eigene Laptops und Tools, LEGO Mindstorms Roboter, Arduinos und Raspberry Pis, die SIG und ITQ zur Verfügung stellten.

Die Ergebnisse wurden im Nachgang vor Vertretern aus den SIG-Abteilungen Global Research & Development (GR&D) und Global Engineering and Applications (GE&A) präsentiert. Ideen, die SIG Combibloc weiterentwickeln, vielleicht sogar patentieren kann, werden zu einem späteren Zeitpunkt mit Geldpreisen prämiert.

Dr. Hans Scheuren (Head of R&D Equipment bei SIG Combibloc) ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden: „Wir haben von externen Fachkräften interessante Inspirationen erhalten, die mit neuen Entwicklungsmethoden an die Aufgabenstellung herangegangen sind. Das sind wichtige Impulse, die uns darin unterstützen, unsere Innovationsziele zu erreichen.“

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert