Ideen einbringen: Das Jülich der Zukunft

Von: Kr.
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Jülich. Es war ein überschaubarer Kreis, der sich bei kaltem Winterwetter zur Mitgliederversammlung des Vereins Stadtmarketing Jülich im Lokal Heitzer eingefunden hatte.

Dabei standen interessante Themen auf der Tagesordnung. Zum einen berichtete Katarina Esser, die das neu eingerichtete Dezernat für Stadtmarketing leiten wird, zunächst über den ersten Demografie- und Sozialbericht der Stadt Jülich. Die Einrichtung dieses Dezernats führte auch zu einem weiteren Tagesordnungspunkt.

Im vergangenen Jahr hatte der Verein angeregt, die Verwaltung möge wieder das Stadtmarketing in ihre Hände nehmen. Zu vielfältig waren die Aufgaben, die an den Verein herangetragen wurden. Im Herbst wurde die Einrichtung des Dezernats durch den Rat der Stadt beschlossen, eine Entscheidung, die von Stadtmarketing e.V. sehr begrüßt wurde. „Arbeitslos wird man deshalb nicht”, weiß Vorsitzender Wolfgang Hommel. Arbeit gebe es noch genug, und gerne wolle man die neue Dezernatsleiterin stützen.

Wie sich aber der Verein im Einzelnen aufstellen wird, soll auf einer weiteren Mitgliederversammlung im Frühjahr 2011 geklärt werden.

Insgesamt aber zog Hommel über die Arbeit des Vereins eine durchaus positive Bilanz. In diesem Jahr hatte man wieder einen Veranstaltungsflyer aufgelegt, Jülicher Neubürger erhielten im Einwohnermeldeamt als Willkommensgeschenk eine Gutscheinbroschüre, an der sich immerhin 19 Einrichtungen beteiligten. Es wurden Infotafeln zu Jülicher Sehenswürdigkeiten errichtet und die ausländischen Studenten mit Begrüßungstransparenten in immerhin 29 Sprachen willkommen geheißen. Außerdem wurden wieder zwei Stadtgespräche in Kooperation mit unserer Zeitung veranstaltet, die sich guter Resonanz erfreuten.

Wenig Fortschritte

Auf der Stelle tritt leider das neue Beleuchtungsprojekt „Altes Rathaus”. Nicht voran gekommen ist der Verein in dem Bemühen, das Forschungszentrum ins Stadtmarketing einzubinden.

Auch die Mitgliederwerbung gestaltet sich schwierig. Die Zahl der Mitglieder stagniert bei 78.

Durch einen Wettbewerb will Stadtmarketingverein künftig stärker öffentlich wahrgenommen werden. Das Projekt trägt den Namen „Mein Jülich 2030”. Kinder und Jugendliche sind dazu aufgefordert, ihre Ideen zu einem Jülich der Zukunft einzubringen. In Wort und Bild, als Skulptur, Hörspiel, Geschichte oder wie auch immer - der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, um die egenen Gedanken über Jülichs Zukunft darzulegen.

Angesprochen sind alle Einrichtungen, die mit Kinder und Jugendlichen arbeiten. Natürlich können auch Privatpersonen ihren Beitrag leisten. Persönlich klapperten Sunita Gupta-Leßmann und Peter Schmitz vom Vorstand Jülicher Schulen, Lehrwerkstätten und andere Einrichtungen ab, um auf dieses Projekt aufmerksam zu machen. Nun hofft man auf zahlreiche Einsendungen bis zum 31. März 2011. Natürlich winken auch schöne Preise.

Weiterhin ist Stadtmarketing Jülich gemeinsam mit Vereinen der Stadt an einer Machbarkeitsstudie beteiligt, die klären soll, ob es sinnvoll ist, das geplante Dienstleistungszentrum der Stadt im Alten Rathaus zu etablieren.

Abschließend wurde auf der Versammlung die Sauberkeit der Stadt, die oft zu wünschen lässt, angesprochen. Der Verein untermauerte seinen Antrag, eine Zweigstelle des Straßenverkehrsamtes in Jülich einzurichten.
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