Schleiden - Hundertfaches Gezwitscher: Vogelschau in Schleiden

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Hundertfaches Gezwitscher: Vogelschau in Schleiden

Von: gre
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In Schleiden zu sehen: Ringelamadinen, die im australischen Busch beheimatet sind. Foto: Greven

Schleiden. Das war ein Gezwitscher aus über 250 Vogelkehlchen, die im „Schleidener Hof“ zur Schau gestellt worden waren. Zum zweiten Male gastierten hier die Vogelfreunde Aldenhoven und machten den Saal zu einem Vogelparadies. Es war außerordentlich bemerkenswert, mit wie viel Liebe zum Detail die kleine Gruppe der aktiven Vogelzüchter ihre prächtigen Tiere hier präsentiert hatten.

Die Umgebung der Käfige und Volieren mit den kleinen und großen Vögeln hatte man in tagelanger Arbeit in einen Wald verwandelt. Schöner kann man sie eigentlich nicht zur Schau stellen. Etwa 100 Vögel gehörten den wenigen aktiven Mitgliedern, die zwischen Düren und Hückelhoven zu Hause sind. Die größere Anzahl der gefiederten Prachtexemplare waren von befreundeten Vereinen beigesteuert worden.

Bewundernswert war die Vielfalt, selbst innerhalb der folgenden fünf Sparten nach den die Bewertung erfolgte: Wellensittiche, Großsittiche, Kanarien, Waldvögel und Exoten. Vielfarbig präsentierten sich die Wellensittiche. Übertroffen wurden sie von den Großsittichen, zu denen auch die Papageien gezählt werden. In Farbe und Positur werden die Kanarienvögel unterschieden. In dieser Kategorie erzielte der 12-jährige Gerald Koch aus Baesweiler mit 92 Punkten die absolut höchste Wertung mit der Empfehlung, den „Berner gelb intensiv“ für die nächste Bundesausscheidung anzumelden.

Natürlich waren die aus ferner Erdteilen stammenden Exoten die eigentlichen Stars der Schau, nicht nur in dem in der Natur vorkommenden Gefieder, sondern auch in den Mutationen und Züchtungen, die zwar manchmal von den Wildformen und –farben stark abwichen, aber nicht an die Schönheit des Urtyps heranreichten.

Bei den Waldvögeln oder Cardueliden sind diese Züchtungen untersagt. Sie stehen unter Artenschutz. Die Stieglitze, Dompfaffs, Goldammern, Erlenzeisige, Gimpel und Hänflinge, die in der größten Voliere präsentiert wurden, sind in der hiesigen Umgebung in freier Wildbahn sehr selten wahrzunehmen, so dass es insbesondere für Kinder ein glücklicher Umstand war, sie hier einmal zu sehen.

Um den Wildfang dieser Vögel zu unterbinden, unterliegt ihre Haltung der Meldepflicht. Die fünf Preisrichter hatten für die einzelnen Kategorien den Züchtern die folgenden Noten verteilt: Kanarien: Bester Farbvogel gelb ivoor intensiv Udo Peters, bester Positurvogel Gerald Koch. Vereinsmeister mit der höchsten Gesamtleistung Udo Peters, Jugendmeister Gerald Koch.

Cardueliden: Bester der Ortsschau mit Blaustirn Amazone Helmut Usedom. Vereinsmeister in dieser Sparte Kai-Uwe Rosenkranz. Bester der Rahmenschau mit einem Mohrenkopfpapagei Helmut Usedom. Bester der Jugendklasse Erik und Sarah Rodenkranz. Wellensittiche: Bester der Ortsschau und gleichzeitig Vereinsmeister mit der höchsten Gesamtleistung Hermann-Josef Schwier.

Exoten: Bester der Ortsschau mit einem australischen Gouldamadine, einer sehr beliebten Prachtfinkenart, Hubertus Cuipers. Vereinsmeister mit der höchsten Gesamtleistung wurde Frank Berger. Dessen Senegalamarant erhielt das Prädikat Bester der Rahmenschau.

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