Linnich - Hunde-WC in Linnich sind rundum „saubere Sache“

Hunde-WC in Linnich sind rundum „saubere Sache“

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Mario Thomas (l.) und Frank Meyers vom Bauhof bringen ein Hunde-WC an der Weberstraße in Tetz Nähe Rurauenhalle an. Foto: Wolters

Linnich. Vorbei sind die Zeiten, als die Linnicher Promenade einer mit „Tretminen“ gepflasterten Springstrecke glich. Nachdem dort vor zwei Jahren der städtische Bauhof die ersten, vom Stadtmarketingverein finanzierten Hunde-WC installiert hat, ist Sauberkeit erste Pflicht bei Hunden und vor allem bei denen, die an den Leinen ziehen.

„Die Vorrichtungen werden sehr gut angenommen“, lobt Bauhofleiter René Paffrath, der nach den guten Erfahrungen im Zentralort im Frühsommer weitere Hunde-WC bestellt hat, die inzwischen in einer zweiten Welle im gesamten Stadtgebiet aufgestellt worden sind.

Die Latrinen für die Vierbeiner seien zwar bei den einmaligen Anschaffungskosten teuer, doch die laufenden Kosten für die Verbrauchsmaterialien seien überschaubar. Nicht zuletzt ist Paffrath, dessen Leute auch die wöchentlichen Leerungen der Abfallbehälter übernehmen, ein positiver Effekt besonders wichtig: „Dank der Hunde-WC hat sich das Stadtbild in Linnich verbessert.“

Insgesamt 28 Hunde-WC

Bei insgesamt 28 Hunde-WC, die in enger Abstimmung mit den jeweiligen Ortsvorstehern aufgestellt worden sind, dürfte sich dieser Effekt auf den Dörfern wiederholen, die teilweise sogar mit mehreren Einheiten aus Beutelspendern nebst Entsorgungsbox für den Hundekot ausgestattet worden sind.

Auch im Kernort haben die guten Erfahrungen dazu geführt, dass dem guten Beispiel des Stadtmarketingvereins gefolgt wurde und inzwischen weitere „Toiletten“ für die bellende Bevölkerung nachgerüstet worden sind.

Die Tüten mit einem Volumen von drei Litern, das in der Regel reichen dürfte, bilden als 50-Stück-Packungen die Grundausstattung der Spender. Aufgedruckt ist auf jedem Exemplar eine Kurzanleitung für noch unsichere Frau- oder Herrchen, die den Kunststoff wie einen Handschuh überstreifen, bevor sie die Hinterlassenschaft ihres Vierbeiners ergreifen und beides in die Entsorgungsbox gleiten lassen, ohne sich dabei die Finger schmutzig zu machen.

Bei den wöchentlichen Fahrten der Stadtreinigung erfolgt die Leerung der Boxen. Außerdem werden die Beutelspender aufgefüllt, damit niemand ins Leere greift, der einen Hundehaufen entfernen möchte oder besser gesagt muss.

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