Hund reißt Reh: Polizei leitet Ermittlungen ein

Von: luk/pol
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Reh
Scheues Wild: Ein Reh wurde am 1. Mai von einem Hund in der Nähe des Barmener Sees gerissen. Symbolbild: dpa

Jülich. Der Tod eines Rehs beschäftigt die Polizei in Jülich. Schon am 1. Mai hatte ein freilaufender Hund die trächtige Ricke in der Nähe des Barmener Sees so schwer verletzt, dass ein Polizist das Wildtier mit seiner Dienstwaffe erschießen musste. Jetzt suchen die Beamten nach dem Halter des Hundes.

Der Hund hatte das Reh in der Lankenstraße gestellt, attackierte das Wildtier immer wieder. Zahlreiche Menschen - darunter viele Kinder - waren am Nachmittag des Maifeiertags Zeugen des Vorfalls. Und einigen von ihnen war es nach einer Zeit gelungen, den Hund zu vertreiben.

Doch das half nicht mehr: Der Hund hatte dem Reh bereits erhebliche Bissverletzungen zugefügt, die Ricke litt unter großen Schmerzen. Nach Angaben der Polizei blieb einem der eingesetzten Beamten keine andere Wahl, als das Tier mit seiner Dienstwaffe zu erschießen.

Der Hund war zu diesem Zeitpunkt längst davongelaufen, auch sein Halter ist derzeit noch unbekannt. Die Polizei hat dennoch Ermittlungen aufgenommen. Hinweise auf den Besitzer des mittelgroßen, beigefarbenen Hundes werden unter der Rufnummer 02421/949-6425 entgegengenommen.

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