Jülich - Hospizverein bildet immer mehr ehrenamtliche Helfer aus

Hospizverein bildet immer mehr ehrenamtliche Helfer aus

Von: bw
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Pastor Peter Jöcken, Dagmar Amthor, Alfons Müller, Christel Dutz, Dr. Tiberius Dreichlinger, Ursula Lesaar und Albert Dreyling werden auch in Zukunft den Hospizgedanken in Jülich in die Öffentlichkeit tragen. Foto: Wickmann

Jülich. Der Hospizverein Jülicher Land hat bei seinem Jahrestreffen eine positive Bilanz der bisherigen Arbeit gezogen. Neben dem ersten Vorsitzenden Dr. Tiberius Dreichlinger wurden der zweite Vorsitzende Pastor Peter Jöcken, Beisitzerin Christel Dutz, Kassierer Alfons Müller sowie die beiden Kassenprüfer Robert Feicke und Ursula Lesaar einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

Im Jahresbericht betonte Müller die erfreuliche Entwicklung, dass zahlreiche Spender die Arbeit des Hospizdienstes im Bereich Jülich finanziell unterstützen. Hierdurch war es möglich, neue Betreuer für kranke und sterbende Menschen fachmännisch auszubilden.

„Dennoch bleibt noch viel zu tun, um den Menschen den Hospizgedanken näherzubringen und die Notwendigkeit unserer Arbeit zu zeigen”, betonte er weiter. Hierzu wird es im nächsten Jahr einen Vortrag unter anderem vor dem Jülicher Lions Club geben.

Als Gastrednerin war die Koordinatorin des Hospizdienstes im Kreis Düren, Dagmar Amthor, nach Jülich gekommen, um über die Fortschritte des Hospizdienstes im Kreis zu berichten. Es sind seit April wieder elf neue ehrenamtliche Mitarbeiter für ihre Aufgabe im Raum Jülich geschult worden, und im Oktober startete bereits eine weitere Gruppe, die im Raum Düren tätig sein wird.

Zusätzlich werden die Mitarbeiter psychologisch geschult, um bei der Trauerarbeit der Angehörigen Hilfe leisten zu können. Als großen Erfolg wertete Damthor den Auftritt der Hospizgruppe auf der Rheinlandschau, bei der sich zahlreiche Menschen über die Arbeit des Dienstes informierten und auch mehr über Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen erfahren konnten.

Ein besonderer Tag war für die Mitglieder des Dienstes der 20. November, an dem Staatssekretär Thomas Rachel als Schirmherr den Startschuss für die Aktion „Eine Million Sterne” gab. Hierbei soll ein Zeichen gesetzt werden für mehr Solidarität mit alten, kranken und sterbenden Menschen in der Region Jülich. Als Höhepunkt der Aktion wurde der Jülicher Markt mit zahlreichen Kerzen in ein Lichtermeer verwandelt. Alle Mitglieder der Aktion trugen zu diesem Anlass einheitlich rote Westen mit dem Logo des Dienstes als Zeichen der Solidarität.

Der Sprecher des Hospitzdienstes Jülich, Albert Dreyling, sieht in der Aktion ein wichtiges Beispiel, um das gern verdrängte Thema Krankheit und Sterben ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken und die Menschen hierfür zu sensibilisieren. In Zukunft möchte der Verband noch mehr Helfer ausbilden lassen, um den sterbenden Menschen und ihren Angehörigen in Jülich und dem Kreis Düren die bestmögliche Hilfe zukommen zu lassen.
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