Aldenhoven - Hoffnung für die DSL-Notstandsgebiete

Hoffnung für die DSL-Notstandsgebiete

Von: zts/gep
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Aldenhoven. In Aldenhoven „geht es etwas zäh voran”, auch wenn nach Bundeskanzlerin Angela Merkel „der Ausbau der Breitbandvernetzung ein unabdingbarer Faktor” für den Standort Deutschland ist. Das hat die Aldenhovener Baudezernentin Anita Klotz kürzlich im Gemeinderat eingeräumt.

Immerhin hängt nach Merkels Feststellung „vom Zugang zur schnellen Internetverbindung künftig die Gleichwertigkeit der Lebensbedingungen ab”.

Auch Landrat Wolfgang Spelthahn fordert: „Schnelles Internet darf kein Luxus mehr sein!” Doch das Problem ist, dass sich die Investitionen in das Kabelnetz für die Betreiber-Unternehmen wie die Deutsche Telekom rechnen müssen. Hier hakt es.

Problemzonen im Norden des Kreises Düren sind die Ortschaften Siersdorf einschließlich des Industrieparks Emil Mayrisch und Freialdenhoven (Gemeinde Aldenhoven), Ederen und Gereonsweiler (Stadt Linnich) sowie Barmen und Merzenhausen (Stadt Jülich).

Genervt von der Geschwindigkeit seiner Internet-Verbindung ist etwa ein User in Siersdorf: „Wenn ich große Dateien wie etwa Bilder versende, kann ich Kaffee trinken gehen”, klagt er. Während Nutzer im Zentralort an 6000er-Leitungen angeschlossen sind, sind es in den „DSL-Notstandsgebieten” der Gemeinde nur 384er-Leitungen.

Nach Angaben von Horst Wassenhoven, Leiter des Hauptamtes der Gemeinde Aldenhoven, ist die Ausschreibung der Erdarbeiten zur Kabelverlegung in Freialdenhoven und Siersdorf abgeschlossen. Im Januar/Februar soll noch eine Befragung der Gewerbebetriebe in den betroffenen Gebieten durchgeführt werden. Auf der Grundlage dieser Resultate und der Daten aus der Erhebung des Kreises Düren, sollen, so Dezernent Wassenhoven, Gespräche mit den potenziellen Versorgern stattfinden.

Was den Zeitplan angeht, so hoffen die Verantwortlichen, dass im Frühjahr mit den Erdarbeiten begonnen werden kann.
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