Hören, sehen, denken: „Grünschnäbel” werden „Schlaumäuse”

Von: ptj
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Im offiziellen „Schlaumäuse”-Kindergarten: Unser Bild zeigt (v.l. hinten) MdB Thomas Rachel, Microsoft-Mitarbeiter Jens Hövelmann, Kita-Leiterin Elisabeth Damm, Bürgermeister Heinrich Stommel und den Bourheimer Ortsvorsteher Werner Pawlak. Foto: Jagodzinska

Bourheim. Als Vorreiter im gesamten Nordkreis arbeitet die städtische Kindertagesstätte „Grünschnäbel” in Bourheim mit der Sprachlernsoftware „Schläumäuse” von Microsoft und Partnern. „Computer gehören zu der Lebensrealität der Kinder. Deshalb haben wir die Medien in den Kindergarten aufgenommen”, sagt Leiterin Elisabeth Damm.

Förderer der Initiative ist der CDU-Bundestagsabgeordnete und Bildungsstaatssekretär Thomas Rachel, der sich für die Förderung frühkindlicher Bildung engagiert und in seinem Wahlkreis Düren den Einsatz der Software unterstützt.

Als lokaler Ansprechpartner fungiert der aus Bourheim stammende Jens Hövelmann von Microsoft Deutschland. Mit einer großzügigen Spende ermöglichte die Sparkasse Düren den Erwerb des Programms, das laut Rachel „Forschung und Bildung in idealer Weise zusammenführt”.

„Schlaumäuse” setzt bei der natürlichen Neugier der Kinder an und unterstützt in spielerischer Weise auf unterschiedlichen Niveaus ihre Sprachentwicklung, wie die Vorschulkinder im Anschluss an die symbolische Übergabe demonstrierten. Als Einführung fungieren Spiele, die das für die Sprachentwicklung wichtige Hören, Sehen und Denken fördern, in liebevoll umgesetzter Animation wie das Aufräumen eines Zimmers der stilisierten Mäuse.

Auf höherem Niveau erleichtert die Software den Kindern in Bourheim spielerisch das Erlernen von Lesen und Schreiben. So erfolgt etwa die Buchstabenzuordnung per Zauberkarte. Wer mit der Maus auf das Tool „Stethoskop” klickt und auf das Lautbild zieht, hört die Buchstaben im „akzentfreien Hochdeutsch”, wie Staatssekretär Rachel erläutert.

Ist es denn nicht zu früh, bereits im Kindergartenalter täglich am Computer zu arbeiten? Bei den „Grünschnäbeln” hilft eine Eieruhr dabei, dass die täglichen 30 Minuten, die jeweils zwei Vorschulkinder in gegenseitiger Hilfestellung am Rechner verbringen, nicht überschritten werden.
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