Hitze hält Heimbachpilger nicht auf

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Lich-Steinstraß. Die Pilger der Lich-Steinstraßer Bruderschaft zur schmerzhaften Mutter Gottes zu Heimbach gingen vor kurzem wieder auf ihre traditionelle Heimbach-Fußwallfahrt. Sehr früh am Morgen wurde die Aussegnungsmesse von Pfarrer Josef Jansen zelebriert. Der besondere Dank der Wallfahrer galt dem Organisten Karl-Heinz Vievers, der eigens für die Pilgerschaft so früh aufgestanden war.

Um 5.50 Uhr machten sich 41 Pilgerinnen und Pilger auf den Weg zum 48 Kilometer entfernten Gnadenort Heimbach. Zur Wallfahrt hatten die Brudermeister ein selbst entworfenes Gebets- und Gesangsbüchlein erstellt. Auf dem Pilgerweg wird, wie es bei Wallfahrten üblich ist, das Rosenkranzgebet bevorzugt. An verschiedenen Kapellchen und Gedenkkreuzen wurde dann das Rosenkranzgebet unterbrochen und in verschiedenen Anliegen ein kleines Gebet vorgetragen und ein „Marienlied“ gesungen.

Der Pilgerweg führte durch Wald und Flur, vorbei an den Ortschaften Berg (Niederzier), Huchem-Stammeln, Arnoldsweiler, Düren, Drove, Berg (Thum) nach Heimbach. Mit Banner und „Muttergottesfahne“ sowie einer „Spenden-Dankkerze“ ging es zum „Gnadenbild“ der schmerzhaften Mutter Gottes. In der Salvatorkirche in Heimbach wurde die Pilgerschaft von Pfarrer Generaldekan Hans Donks mit einer Empfangsandacht begrüßt.

Damit auch das Gepäck unversehrt am Wallfahrtsort ankäme, übernahm Georg Cremanns den Transport. Hierfür stellte er seinen Traktor zur Verfügung. Auch ein Kleinbus begleitet die Fußwallfahrt, damit unterwegs keiner verloren ginge. Leo Königs, der als langjähriger Pilger der Bruderschaft treu ist, fuhr hierzu den gesamten Pilgerweg ab um Zurückgebliebene wieder an die Gruppe heranzubringen.

Die Pilger wurden unterwegs mit Getränken versorgt, was insbesondere angesichts der hochsommerlichen Temperaturen unverzichtbar war. Alle diese organisatorischen Dinge benötigten im Vorfeld viel Zeit, die sich stets Präfekt Alfred Heyden und Kassierer Jörg Kirfel dafür nehmen.

Der Samstag begann mit einer Messe, die von Pfarrer Dr. Christian Blumenthal (ehemaliger Messdiener in Lich-Steinstraß), feierlich als Pilgergottesdienst gestaltet wurde. Danach gingen die Heimbachpilger den Kreuzweg zur Abtei Mariawald. Einige Lich-Steinstraßer Dorfbewohner begleiteten sie hier. Am Abend fand die große Pilgermesse statt. Diese wurde in diesem Jahr von Diözesan-Seelsorger Pfarrer Kurt-Josef Wecker geleitet. Den Rückmarsch traten 32 Teilnehmer am Sonntagmorgen um 6.50 Uhr an, hier wurden die Lich-Steinstraßer Wallfahrer von Generaldekan Hans Donks ein Stück begleitet.

Am Abend wurden die Pilgerinnen und Pilger in Lich-Steinstraß vor der Pfarrkirche St. Andreas und Matthias von Pastor Paul Cülter und vielen Mitbürgern herzlich empfangen. Pastor Cülter ermunterte die Glaubenden, sich weiterhin für die Fußwallfahrt einzusetzen. Er entschuldigte sich, dass er nicht alle Pilger namentlich kenne, worauf ihm Präfekt Alfred Heyden anbot, bei der nächsten Wallfahrt nach Heimbach mitzugehen, damit er sich die Gesichter und Namen einprägen könne.

Als jüngster Teilnehmer wurde Erstpilger Andreas Blaeser (13 Jahre) sowie die Jubilare Irene Blaeser und Brudermeister Jörg Kirfel für 10 beziehungsweise 25 Teilnahmen an der Heimbachwallfahrt geehrt. Die Dankandacht wurde von Alfred Heyden vorbereitet und er dankte allen Pilgern, Helfern, Fahrern, Kreuzträgern und dem Brudermeister Peter Wilden.

Wer sich für die Teilnahme an der nächsten Fußwallfahrt interessiert, kann sich beim Präfekt der Bruderschaft, Alfred Heyden, melden. Unter www.lich-steinstrass.de sind die Ansprechpartner der Dorfgemeinschaften zu finden. Die Heimbachbruderschaft weist zudem schon auf ihr „Kirchweihfest“ am Samstag, 14. September, hin.

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