Hilfe bei Bergschäden: Neue Initiative gegründet

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Jülich. In Jülich wurde jetzt die „Rheinische Initiative Bergschaden“ (kurz RIBS) aus der Taufe gehoben. Vorsitzender wurde Heinrich Spelthahn aus Jülich.

Sein Vertreter ist Hans Gerd Linneweber. Schatzmeister ist Dipl. Ing. Birgit Febel, Geschäftsführer Wilfried Woltz. Die technische Beratung wird von Diplom-Geologen Christian Schneider angeführt, den Markscheider Michael Claeßen unterstützt.

Die Rheinische Initiative Bergschaden will die Interessen der Bergbaugeschädigten kollektiv gegenüber dem Landtag, den Bergbehörden und RWE Power AG vertreten, wie die Initiative mitteilt.

Heinrich Spelthahn bezeichnete die Gründung als längst überfällig. Allein in Jülich, so schätzt man, gebe es weit über 1000 Bergschäden. Jülich liege im Zentrum der Schäden, die zwischen Bergheim, Düren und Erkelenz massiv aufträten. Im Rheinland kommen jährlich mehrere hundert Schäden dazu, schreibt die RIBS weiter.

Die Bergschadensregulierung stelle die Geschädigten immer noch vor große Herausforderungen. Ihnen müsse geholfen werden. Heinrich Spelthahn: Wenn die Eigentümer im Interesse der Energieversorgung Schäden erlitten, dürfe die Allgemeinheit sie bei der Regulierung nicht allein lassen. Der neugegründete Verein begrüßt die vor fünf Jahren erfolgte Gründung der Schlichtungsstelle in Köln. Spelthahn: „Der Schwung des Anfangs ist leider verloren gegangen. Wir Bürger müssen Druck machen.“

Ganz entschieden tritt der Verein für eine eigene Braunkohlenschlichtung ein. Allerdings betrachtet auch RIBS die Verbindung von Bezirksregierung Köln und RWE als „zu eng“. „Die Braunkohlenschlichtung ist im künftigen Jülicher Kreishaus ideal unterzubringen“, hofft der frischgebackene Vorsitzende.

Mitgliedsanträge können beim Verein (Aldenhovener Straße 3, Jülich) angefordert werden. Eine Internetseite wird aufgebaut.

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