Highland Games zum Epochenfest

Von: ojo
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Zum 9. Epochenfest werden nicht nur Ritter ihre Lager im Park aufschlagen. Ein Highlight im wahrsten Sinne des Wortes werden die schottisch inspirierten Highland-Games sein, verspricht stellvertretende Parkchef Hajo Bülles. Foto: Jonel

Jülich. So zart wie der Frühling in den Beeten macht sich allmählich auch im Bürocontainer der Brückenkopf-Park-GmbH sprießende Hoffnung breit. „Nach dem verdammt langen Winter haben wir endlich Erfreuliches zu vermelden“, blickte Heinrich Horrig auf den allmonatlichen Zahlenspiegel. Endlich Besucher!

Unter dem Strich sind es bislang gezählte 23.345. Davon lösten 17.277 ihre Eintrittskarte an der Kasse, 3434 wurden als Dauerkartenbesitzer durchgewunken, und 2199 Knirpse unter einem Meter kamen kostenlos in den Spielplatzgenuss. 337 Sonderkarten und 98 Gutscheinbesitzer komplettieren die Summe.

So erfreulich das ist, noch hinken die Zahlen hinter denen des Vorjahres hinterher. Das liegt an der Wetterhürde. Man müsse einfach akzeptieren, dass der bestimmende Faktor bei einer Open-air-Anlage klimatischer Art sind, sagt der Stellvertretende Geschäftsführer Hajo Bülles mit Verweis auf die Diskussion in der Stadt über den Besucherzuspruch. „Bei 13 Grad und scharfem Ostwind setzt man sich nicht draußen hin auf eine Tasse Kaffee.“ die Werte sind nicht aus der Luft gegriffen. Das waren die Bedingungen beim Frühlingserwachen, das dennoch mit fast 5500 Besuchern das Rekordergebnis des laufenden Jahres stellt. Was ein bisschen Sonne und ein wenig Wärme ausmachen, bewies der 1. Mai. 2379 Besucher im Park, von denen 1913 die Kasse klingen ließen – das kann sich sehen lassen.

Klein- oder großkariert

Kein Wunder also, dass vor dem nächsten größeren Event im Park, dem 9. Epochenfest an Pfingsten, 19./20. Mai, alle Blicke noch oben gehen – in der Hoffnung auf einen blauen Himmel und T-Shirt-Temperaturen. Wenn das eintrifft, lägen die Chancen gut, meint Zahlenwart Horrig, dass 2013 im Besuchervergleich an 2012 vorbeizieht.

Das Epochenfest hat mittlerweile ein regelrechte Stammpublikum. Das freue sich auf das Bekannte, frage aber auch nach Neuerungen, so Bülles. Die gibt es, und zwar klein- oder großkariert, auf jeden Fall schottisch. Auf den eher flachen Parkwiesen werden High-land Games veranstaltet. Das ist eine derbe Sachen mit Baumstammwerfen und Wackersteinschleudern, eine Herausforderung für Muskeln also. Für den kindlichen Bewegungsdrang wird es Hochlandspiele geben, natürlich mit abgeschwächtem Anforderungsprofil und dünneren Stämmchen.

Zum Gewohnten und Erwarteten zählt fraglos das Corps de Juliers, das auf dem Brückenkopf an den Erbauer desselben erinnert und es sicherlich wieder krachen lässt. Darüber hinaus ist epochale und ethnische Vielfalt Trumpf. Asiatische Wüstenvölker, amerikanische Ureinwohner, Römer und Kelten, Wikinger und mittelalterlich Ritter schlagen wieder Wand an Wand ihre Zelte auf. Der historische Markt rundet das Geschehen zwischen Apfelquadrat und Stadtgarten ab.

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