Herzogstadt gibt Denkmalschutz-Mitsprache nicht aus der Hand

Von: -vpu-
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Jülich. Über die Parteigrenzen hinweg wollte der Ausschuss für Kultur, Integration und Soziales freiwillig ein „Hoheitsrecht” aus der Hand geben: Entscheidungen über den Denkmalschutz in der Herzogstadt.

Mehrfach hatten sich die Mitglieder geärgert, weil sie von den Denkmalbehörden zwar informiert worden sind, nicht aber eine Unterschutzstellung hätten verhindern können - vom Mitreden ganz zu schweigen.

Daher wollte sich das Gremium nur noch „im Nachgang informieren” lassen. Die Verwaltung hatte dieser Absicht mit dem Vorschlag einer veränderten „Zuständigkeitsordnung des Rates” entsprochen, die der Stadtrat mit Mehrheit aber jüngst ablehnte. Am Ende gebe es doch juristische Möglichkeiten, Denkmalschutzvorhaben zu ändern oder abzuwenden, auch wenn es sehr schwierig sei und externer Gutachten bedürfe.

Grundsätzlich sollte man bei allem Verständnis für den Frust des Fachausschusses diese Handhabe nicht freiwillig aufgeben, argumentierte CDU-Fraktionschef Peter Capellmann. Er fand bei zwar 9 Gegenstimmen dennoch eine deutliche Mehrheit. Es bleibt also alles, wie es ist.
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