Jülich - Herbstfest lockt zwei Tage in den Brückenkopf-Park

Herbstfest lockt zwei Tage in den Brückenkopf-Park

Von: ptj
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Clownin Hopsi versteckt sich zur Freude der vielen Kinder vor Hops inmitten des Publikums. Foto: Jagodzinska
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Herbstmarkt im Stadtgarten: Kunsthandwerker, Künstler und Designer bieten hochwertige Unikate.

Jülich. Bei viel Sonnenschein im ausklingenden September herrschte zum zweitägigen Parkfest mit Herbstmarkt im Stadtgarten viel Betrieb im Brückenkopf-Park. Besonders Familien wussten das auf sie zugeschnittene Rahmenprogramm um ein hochkarätiges Angebot von Kunsthandwerkern, Künstlern und Designern vor historischer Kulisse sehr zu schätzen.

Wie seit wenigen Jahren üblich, zeichnet der Brückenkopfpark für das Rahmenprogramm verantwortlich, die Agentur „Junge Kreativ“ für den Markt. Schmuck, Mode-Unikate, Accessoires, Kunst oder handgemachte Naturkosmetik wurden zu erschwinglichen Preisen angeboten. Dazu stimmten regionale Obst- und Gemüsesorten, hochwertige Weine, hausgemachte Marmeladen und Aufstriche, Pestos, Käse und Liköre mit passenden dekorativen Arrangements auf das Erntedankfest ein. Ein Großangebot an Frühlingsblumenzwiebeln, die laut Anbieter „jetzt gut gepflanzt werden können, um im Mai/Juni zu blühen“, war ein nettes Detail am sonnenreichen Herbstwochenende.

Dazu eignen sich nach Bekunden von Dorith Papenhausen sowohl die winterharte Bauerngartenpflanze „Kaiserkrone“ (Fritillaria imperialis) wie der Zierlauch „Allium Globemaster“ oder diverse Tulpensorten, sogar die Wildtulpe. Auf großes Interesse stießen etwa „Dr. Clog“, der Clogs, Sandalen und andere Lederwaren aus eigener Werkstatt fertigt, oder massives Besteck, Schalen, Schüsseln und Kochutensilien aus Olivenholz. „Sie nehmen keinen Geruch an und verfärben sich nicht. Sie halten lebenslang“, bewarb Talal Mahmoud aus Palästina seine Waren und erklärte auch gleich, warum: „Olivenbäume wachsen 2000 bis 3000 Jahre lang und sind sehr feinporig.“

Überrascht akzeptierten viele Gäste Werbekarten für eine „Brillenparty“, von der die wenigstens je gehört hatten, und die nach dem Verkaufsprinzip der bestens bekannten „Tupperparty“ funktioniert. Um den „Roten Platz“, wie Veranstaltungsmanager Hajo Bülles die Piazza vor der Hauptbühne augenzwinkernd bezeichnete, hatten sich Genusswarenhändler niedergelassen, zum Teil in urig wirkenden, historisch aufgemachten Wagen. Sie boten etwa Crêpes und Galettes aus Buchweizenteig, Eis, Flammkuchen, Grill- und Kartoffelspezialitäten, Cocktails und Weine. Als gemütliche Sitzgelegenheit für die Besucher dienten mit rotem Tuch bedeckte Strohballen.

„Hops und Hopsi“ brachten im familienfreundlichen Rahmenprogramm als bunte Clowns mit Jonglage, Musik und Zauberei und jeder Menge Verwirr- und Versteckspielen beste Unterhaltung und bezogen die Kinder natürlich mit ein. Ein Leierkastenmann untermalte musikalisch den Herbstmarkt, ein Clown bereitete mit kostenlosen Ballonkreationen und Luftballontieren den Kindern eine große Freude.

Für viele war das interaktive Walkact-„Duo Agil“ alias Inge und Albert auf ihrer Reise nach Bakkelonah der Höhepunkt. Das Duo machte mit seinem „halben Trabbi“ auf dem „Roten Platz“ Halt und unterhielt das Publikum mit Schwung und Artistik. Gerne warfen die Gäste einen Blick in den mit Flauschteppich überzogenen gelben Trabbi. Seine nur mit zwei großen Vorderreifen ausgestattete halbe Karosserie endet abrupt hinter den Vordersitzen.

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