Herb Schiffer stellt in der alten Heimat aus

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Koslar. Der de Nickelschuppen lädt ein zur Bilder-Ausstellung von Herb Schiffer, die am Sonntag, 18. Oktober, um 11 Uhr von Dr. Iris Nestler eröffnet wird, die auch eine Einführung in die Bilderschau gibt.

Den musikalischen Rahmen gestaltet Gitarrist Bernhard Gerards.

Herb Schiffer, 1936 in Jülich geboren, studierte an den Kölner Werkschulen freie Malerei und Glasmalerei bei Prof. Wilhelm Teuwen und an der Ecole Nationale Superieure des Beaux-Arts, Paris. Ab 1961 arbeitet er als freischaffender Maler in Jülich, 1966 erfolgte der Umzug nach Düren.

Seine Arbeit ist besonders geprägt durch lange Auslandsaufenthalte in Italien und Brasilien. Die Bilder des Künstlers Herb Schiffer erzählen vom Menschen und seinen seelischen Zuständen. Oft von der Stille des geheimnisvollen Mondlichtes umgeben, halten seine Hauptfiguren inne. Sie weisen mit ihrer Gestik und ihren Attributen stumm auf eine Begleiterscheinung des Lebens hin, die wir früher oder später aus eigener Erfahrung sofort entschlüsseln können.

Stilistisch dem Magischen Realismus nicht fern, greift Schiffer doch auch immer wieder Aspekte der italienischen Renaissance auf, wie etwa die Theorie des Schönen, oder Kompositionsschemata, die von Symmetrie und der Betonung der Horizontalen und Vertikalen getragen sind.

Unter seinen vielen längeren Auslandsaufenthalten haben den Künstler die Jahre in Italien und Brasilien besonders geprägt. Doch auch antike Mythologie in ihrer unablässigen Aktualität und die Bühne des Lebens als zweite Realitätsebene des Menschen finden die Betrachter in Schiffers altmeisterlich präzisen Ölbildern.

In seinen jüngeren Gemälden nimmt Herb Schiffer den Betrachter durch seine „Sternbilder“ wieder mit in die Welt der Fantasie.

Die Ausstellung ist vom 18. Oktober bis zum 1. November zugänglich: Die Öffnungszeiten sind dienstags bis samstags von 17 bis 19 sowie sonntags von 11 bis 17 Uhr.

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