Hellraiser-Festival: Gelungene Mischung der Musikgenres

Von: bw
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Die Band Camarel aus Aldenhoven als Top Act des Abends konnte das Publikum im Kuba sofort mit ihrer Musik mitreißen. Foto: Wickmann

Jülich. Das mittlerweile dritte Hellraiser-Festival im Jülicher Kulturbahnhof ist wieder ein großer Erfolg geworden. Veranstalter Simon Jülicher hatte auch diesmal eine bunte Mischung verschiedener Musikstile zusammengebracht, die das Publikum begeisterte. „ Ich bin sehr zufrieden, dass so viele Bands am Festival teilnehmen und hoffe, dass heute alle viel Spaß haben werden“, sagte Jülicher.

Den Anfang machte der Rapper Mister Norris aus Jülich. Er heizte die Stimmung mit seinen deutschen Rapsongs ordentlich auf. Danach wurde es dem Motto der Veranstaltung gemäß rockiger mit dem Auftritt von No Promises aus Linnich.

Mit einer Mischung aus Heavy und Hard Rock gingen anschließend Heavy Horizon aus Baesweiler an den Start und wurden natürlich wie die Vorgängergruppen gefeiert. Weiter ging es mit Blunt aus Merkstein und A Guy named Z aus Erkelenz.

Der Headliner des diesjährigen Festivals war die Gruppe Camarel aus Aldenhoven. Die vierköpfige Band besteht aus Sängerin und Bassistin Michelle Kuban, Schlagzeuger Stefan Engels, Gitarrist Joel Braun und Gitarrist und Sänger Michael Heidmann. Erste Bekanntheit hat die Gruppe durch ihre Erstplatzierungen bei Wettbewerben wie dem CAP-Music-Contest, dem Rock-am-Pool-Bandcontest und der Battle-of-the-Bands in Baesweiler erlangt. In ihren rockigen Songs erzählen sie Geschichten aus dem täglichen Leben und stellen laut eigener Aussage bei ihren Auftritten den Spaß in den Vordergrund. Zurzeit arbeitet die Band an ihrem ersten Studioalbum, das in ein bis zwei Monaten erscheinen soll.

Beim Auftritt im Kuba ging es auch direkt rockig zur Sache mit „Your Way“. Aber auch bei ruhigeren Nummern wie „Over you“ wussten sie das Publikum zu überzeugen, das sofort die Texte mitsang. Weitere Songs waren unter anderem „Paralysed“ und „Valentine“. Natürlich wurde Camarel nicht ohne Zugabe von der Bühne gelassen.

Schon jetzt zeichnet sich ab, dass es nach dem eindeutigen Erfolg des Festivals wohl auch im nächsten Jahr wieder einen Hellraiser im Jülicher KuBa geben wird.

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