„Heavy Metal Easter Bash“: Rohe Ostern im Kulturbahnhof

Von: bro
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Die Band „Each Living Lie“ machte mit viel Energie und rauer Stimme den Anfang einer langen Metal-Nacht im Jülicher Kulturbahnhof. Foto: Laura Broderius

Jülich. Kam man am Ostersamstag in den Jülicher Kulturbahnhof, bot sich das Gegenteil einer besinnlichen Osternacht: Schon von draußen ließ sich die Klangkulisse erahnen – und drinnen angekommen, kam dann die Zerreißprobe für das Trommelfell. Lauter Schwarzgekleidete genossen unter Gleichgesinnten ihre Lieblingsmusik: Metal.

Unter dem Motto „Heavy Metal Easter Bash“ stand der Metal-Abend mit den Bands „Each Living Lie“, „Battlesword“, „NIOR“ und dem Haupt-Act „The Legion: Ghost“, die an dem Abend ihre neue Single „Discharged“ präsentierten.

„Wir haben auf Facebook angefragt, wer uns an dem Abend als Band unterstützen möchte, und haben unglaublich viele Anfragen bekommen“, erzählte der Schlagzeuger von „The Legion: Ghost“, Ben Overmann. Bei der Auswahl habe man darauf geachtet, dass die Bands möglichst aus der Nähe kommen. Die Mitglieder von „The Legion: Ghost“ selbst kommen ebenfalls aus der Region Köln bis Aachen.

Gegründet hat sich die Band 2015, ihr Debütalbum „Two For Eternity“ kam Ende 2016 auf den Markt, die neue Single „Discharge“ ist der Auftakt zu dem zweiten Album.

Im Metal unterwegs waren die Mitglieder Kevin Kearns (Gesang), Uli Werner (Gitarre), Christoph Budny (Gitarre), Ben Overmann (Schlagzeug) und Marcus Ganzmann (Bass) auch schon vorher: „Wir haben uns aus vorigen Bands zusammengefunden – sozusagen als Elite-Getreide“, scherzte Kevin Kearns.

Modern Metal

Ihre Metal-Richtung würden sie am ehesten als „Modern Metal“ bezeichnen, aber was sie als Band ausmache, sei auch ihre Vielseitigkeit. „Wir vereinen viele Sub-Genres miteinander, haben sowohl klassischen Metal als auch melodische und elektronische Elemente dabei“, beschrieb Kearns. „Uns ist es aber auch wichtig, dass ein Auftritt nicht nur reine Musik ist, sondern auch eine Show, die die Leute visuell begeistern soll.“

Die Musik sei immer eine Herzenssache gewesen. Schon als Jugendliche waren die fünf Musiker Metal-Fans. „Wenn man als Jugendlicher Metal hört und ein Fan ist, dann will man auch selbst Musik machen, um das wirklich zu erleben und auszuleben“, sagt Kearns. Diese Leidenschaft sprang auf die Zuhörer im Kulturbahnhof über.

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