Haus Overbach erhält den Minerva-Preis

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Der wiedergewählte Vorstand (v. l.) Udo Zimmermann, Wolfgang Marquardt, Heinz August Schüssler, Egon Vietzke. Foto: B. Dautzenberg

Jülich. „Den Minerva-Preis 2016 verleiht der Förderverein Museum Jülich e.V. der Institution Haus Overbach“ – das teilte der Vorsitzende des Fördervereins, Professor Wolfgang Marquardt, auf der Mitgliederversammlung mit.

Damit würden insbesondere die Verdienste der Oblaten des heiligen Franz von Sales für den Ausbau und Erhalt dieser erfolgreichen Bildungseinrichtung geehrt, die sich in der Vermittlung von naturwissenschaftlichen Kenntnissen, der Förderung musikalischer Fähigkeiten und der Einrichtung des Science Colleges auszeichne. Ebenso würdigt der Förderverein das Engagement der Schulleitung und Lehrer, der Schüler, Eltern und Förderer, das wesentlich zum Gelingen von Haus Overbach beigetragen hat. Die Verleihung des Minerva-Preises erfolgt im November.

Nach der Wiederwahl des Vorstands berichtete Museumsleiter Marcell Perse über die Museumsaktivitäten. Voller Stolz präsentierte er den neuesten Ankauf „Olevano“, eine großformatige Ölstudie des in Jülich geborenen Landschaftsmalers J. W. Schirmer, die mit Unterstützung der Ankaufsförderung NRW erworben wurde.

Dieses Bild zeige sehr schön die neuen Aspekte der Romantik, das Spiel der Farben und die Farbstimmungen. Im Museum ist der Zustand der Bilder von J. W. Schirmer und seinen Schülern durch das Restaurierungsprogramm NRW stark aufgewertet worden, wie der Förderverein informiert. Drei Jahre hintereinander hat das Museum Zitadelle den Zuschlag bekommen.

Das Museum präsentiert zur Zeit einen bunten Reigen von drei Ausstellungen. Das Euregionale-Projekt „Augustus“ wird noch für zwei Jahre in Jülich bleiben. Am 22. Mai wurde „Wilhelm 500 – der reiche Herzog“ eröffnet. Erfreulich habe sich die Zusammenarbeit des Museums mit Schülern des Gymnasiums Zitadelle und Lehrer Dirk Neumann gestaltet: Schülerinnen und Schüler der Stufe Q1 haben sich im Rahmen von Facharbeiten intensiv mit verschiedenen Aspekten des Lebens von Herzog Wilhelm V. befasst.

Die Zusammenfassungen dieser Arbeiten dienen jetzt in einer Sonderausgabe des „Herzog“ als Führer durch die Ausstellung. Am 2. Juli wird die Ausstellung „Das preußische Jahrhundert“ in Jülich und Opladen zwischen 1815 und 1914 eröffnet, in der die Entwicklung beider Städte unter preußischer Herrschaft in zwei Ausstellungen, eine in Jülich und eine in Opladen, gezeigt wird.

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