Jülich - Hallenkreispokal: Stetternich vergibt zwei Siegchancen

Hallenkreispokal: Stetternich vergibt zwei Siegchancen

Von: dol
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Wolfgang Dembsky (l.) überreichte den Pokal der Dürener Zeitung an die Frauen von Borussia Derichsweiler (weiß-schwarze Trikots) sowie Gutschein und Ballspenden an die zweitplatzierte Mannschaft des SC Stetternich (weiße Trikots). Foto: Dolfus

Jülich. Das hatte so keiner der fußballverrückten Beobachter in der Jülicher Nordhalle erwartet: Beim Fußballhallenkreispokal der Frauen war Titelverteidiger und Hauptfavorit TuS Jüngersdorf-Stütgerloch bereits nach der Vorrunde ausgeschieden.

Das lag auch an der hervorragenden Leistung der beiden Gruppengegner Borussia Derichsweiler und SC Stetternich, die sich in Gruppe A die Plätze 1 und 2 sicherten, ins Halbfinale einzogen und sich später im überaus spannenden Endspiel gegenüberstanden.

Insgesamt acht Frauenmannschaften nahmen an dem Turnier, bei dem es den Wanderpokal der Dürener Zeitung zu gewinnen gab, teil: TuS Langerwehe, TuS Jüngersdorf-Stütgerloch, Borussia Derichsweiler, Turnierausrichter SC Stetternich, SC Mausauel Nideggen, Alemannia Straß, SoccerLife Düren und Viktoria Ellen.

Überschattet wurde der Turnierlauf von einigen Verletzungen. Am schwersten betroffen war wohl Anja Lossner von Alemannia Straß, die mit Verdacht auf einen doppelten Schien- und Wadenbeinbruch ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Wolfgang Dembsky, Frauenbeauftragter und Kreisjugendobmann des Fußballkreises Düren, schickte seine Genesungswünsche ebenso wie Ralf Gottaut, Vorsitzender des Turnierausrichters SC Stetternich.

In Halbfinale 1 bezwang Derichsweiler den Tabellenzweiten der Gruppe B, Alemannia Straß, mit 1:0. SoccerLife Düren unterlag Stetternich im zweiten Halbfinale mit 1:2.

Das Spiel um Platz 3 entschieden die von Heinz Josef Rudolph trainierten Frauen von SoccerLife Düren mit 4:3 für sich.

Erste Chance zum Ausgleich

Das Endspiel schließlich hätte nicht spannender verlaufen können. Nachdem Derichsweiler in der Vorrunde Stetternich noch mit 5:1 abgefertigt hatte, sah es bis zwei Minuten vor Ende der Partie nach einer gelungenen Revanche für die Stetternicherinnen und ihren Trainer Mirko Kos aus.

Sie waren verdientermaßen durch Rebecca Joecken in Führung gegangen, doch kurz vor Schluss gelang Christina Führer mit der ersten Chance des Derichsweiler Teams gleich der Ausgleich. Sie hatte sogar noch das 2:1 auf dem Fuß, doch es blieb beim 1:1-Endstand in der regulären Spielzeit, so dass ein Neunmeterschießen die Entscheidung bringen musste.

Auch hier ließen zunächst beide Teams nichts anbrennen, doch dann scheiterte Stetternichs letzte Schützin Sabrina Thönnessen an Derichsweilers Torhüterin Denise Schumacher. „Wir waren am Anfang zu passiv, haben Glück, dass wir nicht 0:3 zurückliegen“, erkannte Derichsweilers Coach Dirk Zimmermann die Leistung der Stetternicherinnen an.

Nachdem man besser ins Spiel gefunden hatte und den Ausgleich erzielt hatte, habe man bereits am Sieg schnuppern können. Zimmermann bedauerte ebenfalls die relativ vielen Verletzungen während des Turniers.

Bei der Siegerehrung überreichte Wolfgang Dembsky gemeinsam mit dem Kreisvorsitzenden Manfred Schultze den Wanderpokal, eine Urkunde sowie einen Satz T-Shirts von Sport Fergen an die Siegerinnen.

Die Erst- und Zweitplatzierten erhielten zudem jeweils Gutscheine vom Pokalsponsor Autoteile Reinartz.

Die vier Endrundenteilnehmer durften sich darüber hinaus über Ballspenden freuen.

Borussia Derichsweiler ist mit dem Hallenkreispokalsieg auch für die Teilnahme am Turnier des FVM am 8. Februar in Aachen qualifiziert.

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