Hallenfußball: TuS Jüngersdorf-Stütgerloch besiegt Titelverteidiger

Von: dol
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Zu gerne hätten die Spielerinnen des SC Stetternich (schwarze Hosen) den Hallenkreismeisterpokal wieder mit nach Hause genommen, doch im Neun-Meter-Schießen unterlag das Team TuS Jüngersdorf-Stütgerloch (blaue Hosen) knapp. Foto: Dolfus

Jülich. Nun sind auch die Fußball-Frauen mit ihrer Kreismeisterschaft in der Jülicher Hochburg des Hallenfußballs angekommen: Nach Austragung im Dürener Stadtgebiet, in der Halle des Jülicher Berufskollegs und zuletzt im Schulzentrum an der Linnicher Straße traten die zehn gemeldeten Teams aus dem Fußballkreis Düren am traditionellen Standort des Sparkassen-Hallencups in der Nordhalle gegen das runde Leder.

Am Ende eines langen Turniertages mit 106 Toren durfte TuS Jüngersdorf-Stütgerloch den Siegerpokal der „Dürener Zeitung“ mit nach Hause nehmen. In Gruppe A kämpften der SC Stetternich, FC Jugend Lucherberg, TuS 08 Langerwehe, SC Mausauel Nideggen und die A-Juniorinnen des SV Grün-Weiß Welldorf-Güsten um den Titel des Hallenkreismeisters der Frauen 2014. Gruppe B war mit Borussia Derichsweiler, SoccerLife Düren, SC Alemannia Straß, SV Viktoria Ellen und TuS 08 Jüngersdorf-Stütgerloch etwas stärker besetzt. Ausrichter des Turniers war wiederum Vorjahressieger SC Stetternich, der auch diesmal den Weg ins Finale fand. Mit sehr deutlichen Resultaten wie einem 10:0 gegen Jugend Lucherberg oder einem 9:0 gegen die A-Juniorinnen aus Welldorf-Güsten stellten die Schützlinge von Trainer Mirko Kos in der Vorrunde ihr Leistungsvermögen unter Beweis.

Als unangefochtener Gruppensieger zog der Bezirksligist ins Halbfinale ein, traf hier auf Alemannia Straß, das zweitbeste Team aus Gruppe B. Nach der regulären Spielzeit von zwölf Minuten stand es 2:2. Das Neunmeter-Schießen endete 5:4 zu Gunsten der SCS-Kickerinnen.Deren Finalgegner und spätere Turniersieger TuS Jüngersdorf-Stütgerloch tat sich in der Vorrunde deutlich schwerer. Gegen Derichsweiler und Straß reichte es jeweils nur zu einem Remis, trotzdem erreichte das Team von Sven Kirfel als Gruppenerster das Halbfinale. Hier fiel das Resultat eindeutig aus: Jüngersdorf bezwang Langerwehe mit 7:0. „Es waren schon die beiden stärksten Mannschaften, die sich im Endspiel gegenüberstanden“, sagt Wolfgang Dembsky, Frauenbeauftragter des Fußballkreises Düren und Turnierorganisator.

Entsprechend eng ging es im Finale zu, beide Teams ließen einige Chancen aus, am Ende hieß es 1:1 nach Treffern von Denise Ruhrig (Jüngersdorf) und Sarah Thauer (Stetternich), so dass auch hier ein Neunmeter-Schießen entscheiden musste. Eigentlich hätte Jüngersdorf hier die schlechteren Karten haben müssen, da Torfrau Julia Pietschmann berufsbedingt nach der Vorrunde abreisen musste. Ihren Platz zwischen den Pfosten nahm Spielmacherin Diane Kreutz ein. Aber letztere meisterte ihre Aufgabe so gut, dass Jüngersdorf das Neunmeter-Schießen mit 3:2 für sich entscheiden konnte. „Jetzt vereinen wir Kreismeister- und Hallenkreismeistertitel bei uns“, jubelte das Team um Co-Trainer Sven Kirfel. Der freute sich umso mehr, als sein Team verletzungs- und berufsbedingt nicht in voller Stärke hatte auflaufen können.

Stetternichs Trainer Mirko Kos sah beide Mannschaften auf Augenhöhe, das 1:1 sei ein gerechtes Resultat. „Und beim Neunmeter-Schießen gehört immer etwas Glück dazu. Schade, dass es heute nicht auf unserer Seite war. Wir hätten den Pokal gerne wieder mitgenommen.“

Wolfgang Dembsky nahm die Siegerehrung vor und überreichte Pokal, Ballspenden und Preisgelder an die vier erstplatzierten Teams. Im „kleinen Finale“ um Platz drei hatte Straß mit 1:0 gegen Langerwehe gewonnen. Dembsky dankte nicht nur den Teams für den fairen Turnierverlauf, sondern auch dem Ausrichter SC Stetternich in Gestalt von Vorsitzendem Ralf Gottaut und den vier Schiedsrichtern Peter Kieven, Johannes Neuß, Udo Stegemann und An-dreas Grünmaier.

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