Linnich - Hallenbad in Linnich saniert

Hallenbad in Linnich saniert

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Seit über anderthalb Jahren liegt das Schwimmbad der Förderschule des Landschaftsverbandes Rheinland in Linnich auf dem Trockenen. Jetzt steht die „Nagelprobe” an, ob es das Wasser halten kann. Foto: Jonel

Linnich. Seit anderthalb Jahren trübt kein Plätscher, kein Wellenschlag und kein fröhliches Kinderkreischen die Stille in dem Hallenbad der Förderschule mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung in Linnich.

Das Bad war seit dem Sommer 2007 ein Sanierungsfall. Jetzt zeichnet sich ein Ende der trockenen Zeiten ab. Sollte das Becken nach der Probebefüllung dicht halten, wird es endlich und hoffentlich dauerhaft seinen Dienst aufnehmen.

In Betrieb war das Hallenbad mit seiner außergewöhnlichen Beckenkonstruktion nur wenige Monate. In den Sommerferien 2007 wurde die Misere, wie unsere Zeitung damals berichtete, allerdings offenkundig. Rost blühte an etlichen Stellen des Metallbeckens.

Über das Bad wurde das Benutzungsverbot verhängt. Statt Kinder mit ihren Betreuern tummelten sich Handwerker in dem Becken. Proben wurden ausgeschnitten und zur Beurteilung dem TÜV übergeben.

Das Ergebnis war eher niederschmetternd. „Zunächst hieß es, das Metallbecken sei nicht sanierungsfähig”, berichtete Christoph Göller vom Landschaftsverband Rheinland. Bei der Suche nach einer Alternative zu der Metallkonstruktion verfiel man auch auf die Idee, eine „Betonwanne” einzuziehen. Die immensen Kosten schoben dieser Variante einen Riegel vor.

Letzten Endes ging man das Problem direkt an. Mit dem so genannten Farbeindringverfahren. Mit dieser Methode wurde alle Roststellen identifiziert. Dort kam anschließend der Schweißbrenner zum Einsatz.

Diese Arbeiten sind nun so weit abgeschlossen, dass der spannendste Moment seit mindestens anderthalb Jahren ins Auge gefasst werden kann: die Probe auf Undurchlässigkeit.

In das Becken soll wieder Wasser eingelassen werden. Hält die geflickte Wanne dicht, „steht es zum zweiten Schulhalbjahr wieder zur Verfügung”, prognostiziert Göller.
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