Gymnasium Zitadelle und die FH arbeiten noch enger zusammen

Von: Kr.
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Prof. Josef Rosenkranz und Edith Körver unterschrieben den Kooperationsvertrag zwischen Fachhochschule Aachen und dem Gymnasiums Zitadelle. Foto. Krol

Jülich. Die Zusammenarbeit zwischen der Fachhochschule Aachen und dem Gymnasiums Zitadelle Jülich klappt bereits seit längerem. Das ist jetzt sozusagen verbrieft. Bei einem Vorbereitungstreffen zur Bewerbung „Stadt der jungen Forscher“ lernten Victor Schneider, Lehrer am Gymnasium Zitadelle und Prof. Martin Pieper von der FH sich erstmals kennen.

Daraus erwuchs der Gedanke zur Zusammenarbeit, und so war in der Vergangenheit Prof. Pieper immer wieder Gast an der Schule und lud Schüler, die Mathematik als Leistungskurs belegt hatten, zu verschiedenen Workshops ein.

Offizieller Stempel

Doch nun fand man es an der Zeit, dieser Sache einen offiziellen Stempel aufzudrücken und einen Kooperationsvertrag zu unterzeichnen. Zur kleinen Feierstunde trafen sich Schüler und Schülerinnen, die Fachlehrer sowie die beiden „Väter“ der Kooperation Prof. Martin Pieper und Victor Schneider in der Schlosskapelle der Zitadelle, um mitzuerleben, wie Prof. Josef Rosenkranz, Prorektor für Studium und Lehre an der Fachhochschule Aachen, und Edith Körver, Schulleiterin des Gymnasiums Zitadelle, ihre Unterschrift unter das Dokument setzten.

Sie lobte die gute Zusammenarbeit zwischen Fachhochschule und Gymnasium und hob hervor, wie wichtig dies für die Schülerinnen und Schüler sei. „Es ist wichtig über den eigenen Tellerrand zu schauen und für unsere Schüler ist es ein wesentlicher Beitrag zur Berufs-und Studienorientierung“, erklärte sie.

Entstehungsgeschichte

Victor Schneider ging noch einmal kurz auf die Entstehungsgeschichte ein. Er sah in der Kooperation auch eine gute Gelegenheit, Studieninhalte in die Schule zu bringen. Für ihn hatte die Sache außerdem einen sozialen Aspekt. Interesse an Physik und Mathematik, so wusste er aus eigener Erfahrung, stößt bei vielen Mitmenschen oft auf Unverständnis. „In den Workshops finden sich Gleichgesinnte“, betonte er.

Prof. Josef Rosenkranz ließ es sich nicht nehmen, auch ein wenig Werbung für die Fachhochschule Aachen zu machen, die 1971 ihre Arbeit aufnahm. „Ihre Geschichte geht aber auf die königliche Maschinenbauschule und auf das Jahr 1902 zurück, und daher rührt auch ihre MINT-Ausrichtung“, erklärte er. Viel habe die Schule und die Fachhochschule in ihren Ausrichtungen wie Kooperation und Problemlösungen gemeinsam, erklärte er noch, ehe er zum Stift griff, um die Kooperationsvereinbarung zu unterzeichnen.

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