Gymnasium Zitadelle geht unter „Star Wars“-Klängen in die Ferien

Von: ptj
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Finaler Höhepunkt des Sommerkonzerts: Unter Leitung von Martina Sowa am Flügel (nicht im Bild) spielen Vor- und Kammerorchester gemeinsam „Star Wars“ von John Williams. Foto: Jagodzinska

Jülich. Mit einem kurzweiligen und viel beklatschten Sommerkonzert in der voll besetzten Schlosskapelle verabschiedete sich das Gymnasium Zitadelle in die Ferien. Alle Vokal- und Instrumentengruppen, begonnen mit den jüngsten Teilnehmern, präsentierten in einer guten Stunde ein breit gefächertes musikalisches Repertoire aus drei Jahrhunderten.

Für den Feinschliff ihrer musikalischen Leistungen hatten die Ensembles zuvor bei einem Probenwochenende in der Jugendherberge im Nationalpark Eifel gesorgt, begleitet von den „engagierten Lehrkräften“ Martina Sowa, Irina Lennartz, Bernhard Wille und Pedro Obiera.

„Rhythmical“ hieß der gestenreiche Sprechgesang, mit dem die Jahrgangsstufen 5 unter Leitung von Martina Sowa ins Konzertrepertoire einführten. Die richtigen Töne fanden im Anschluss mehrere Keyboarder, Backgroundsänger und ein kleines Begleitorchester in der zweistimmigen Interpretation des englischen Weihnachtstraditionals „Deck the Halls“. Irina Lennartz dirigiert den Schülerchor, der den Pop-Song „Just the way you are“ von Bruno Mars zu Gehör brachte.

Den ersten größeren Part des Repertoires übernahm das Vororchester, wieder unter Leitung von Martina Sowa. Neben den Irish Traditionals „Drowsy Maggie“ und „The Foggy Dew“, das letzte mit Trommelbegleitung, brachte das Ensemble „Rumba“ von Albrecht Rosenstengel und den jazzigen Blues-Song „Makin‘ Whopee“ von Walter Donaldson zu Gehör, in letzterem dominierten Cello und Querflöte.

Der Schüler-Lehrerchor mit sehr jungen Sopranstimmen präsentierte ein Kontrastprogramm aus „So schön wie heute“ und „Far over the misty mountains cold“ (Weit über den nebligen Bergen kalt) aus dem Film „The Hobbit“. Dort suchten sie das „blasse, verzauberte Gold im Licht“. „G‘eschichten“ erzählte im Anschluss auch das von Pedro Obiera geleitete Kammerorchester, nämlich den Tanzwalzer „G‘schichten aus dem Wiener Wald“ von Johann Strauss (Sohn).

Hauptwerk des Kammerorchesters war das „Konzert für Viola und Orchester G-Dur“ aus der Feder des böhmischen Komponisten Antonio Rosetti mit rhythmischem Esprit, volksliedhaften Motiven, gewürzt mit Tanz-Effekten. Als Viola-Solistin glänzte Kimia Wille, in harmonischer Einheit mit der ersten Geigerin Henrike Wille, ihrer Schwester. Das Kammerorchester beschloss seinen erstklassigen Part mit dem „Radetzky-Marsch“ von Johann Strauß (Vater), einer der wenigen Märsche, die immer wieder Einzug in sinfonische Konzerte halten.

Höhepunkt des Konzertprogramms war der finale, gemeinsame Auftritt der beiden Orchester mit Martina Sowa am Flügel. Die Orchesterkooperative interpretierte eine der erfolgreichsten Filmmusiken der Kinogeschichte, das „Star Wars“-Thema von John Williams.

„War das toll“, raunten begeisterte Besucher beim Verlassen der Schlosskapelle, nachdem Schulleiterin Dr. Edith Körver den „engagierten Lehrkräften“ ein kleines Präsent überreicht und ihnen für die musikalische Leistung gedankt hatte, die „unsere Herzen erfreut“.

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