Düren - GWS findet Käufer für Grundstücke

GWS findet Käufer für Grundstücke

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Düren. Jahrelang fristeten die Filetgrundstücke an Bismarck- und Marienstraße in unmittelbarer Nähe des Kreishauses ein Mauerblümchendasein.

Immer wieder nährten die brach liegenden Flächen die Kritik an der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises (GWS). Jetzt endlich scheint der Inhaber der beiden Areale einen Käufer gefunden zu haben.

Nach einer europaweiten Ausschreibung liegen zwei Angebote solventer Käufer auf dem Tisch, berichtet Landrat Wolfgang Spelthahn nicht ohne einen Hauch der Genugtuung. Denn die Angebote liegen über dem Mindestpreis von 2,1 Millionen Euro, bestätigt Spelthahn auf Nachfrage.

Welcher der beiden Bieter den Zuschlag erhält, soll sich nach der Auswertung der Angebote durch eine Fachkanzlei schon in den nächsten Wochen entscheiden. Damit wäre der Weg frei, damit bereits im Frühjahr auf beiden Grundstücken die Bagger anrollen können.

Während an der Marienstraße Wohnbebauung vorgesehen ist, soll an der Bismarckstraße das neue Jobcenter der job-com entstehen, die bisher in mehreren Objekten im Stadtgebiet verstreut untergebracht ist.

Das mache Sinn, betont Landrat Spelthahn, ganz unabhängig von der Frage, ob die job-com in Zukunft auch für die passiven Leistungen des Arbeitslosengeldes II zuständig sei, oder diese Aufgabe weiter von den Grundsicherungsämtern der Kommunen übernommen wird. Über die Rücknahme dieser Delegation will der Kreistag im März entscheiden (wir berichteten).

Den anstehenden Verkauf der beiden Grundstücke bewertet Wolfgang Spelthahn als großen Erfolg der GWS. „Der Dank gilt dem Geschäftsführer Michael Müller und seinem ganzen Team.”

Mit dem Verkauf setze die GWS ihre Aufwärtstendenz fort, zumal auch der Verkauf der Hightech-Mall in Jülich kurz vor dem Abschluss stünde. Damit, so, Spelthahn, habe sich ein Großteil der Kritik an der GWS erledigt.
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