Gutes Werkzeug zur optimalen Ausbildung

Letzte Aktualisierung:
12641332.jpg
Uwe Wäckers und Ceyda Kumru vor einem H-Cube: Ab sofort können Studierende und Doktoranden wie Ceyda Kumru (rechts) an sogenannten H-Cubes die katalytische Hydrierung studieren und üben. Foto: Forschungszentrum Jülich

Jülich/Düsseldorf. Mit 67.000 Euro unterstützt der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) die Studierendenausbildung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) an ihrem Standort im Forschungszentrum Jülich. Uwe Wäckers vom Verband der Chemischen Industrie – Landesverband NRW – (VCI NRW), besichtigte kürzlich das Institut für Bioorganische Chemie (IBOC) und überreichte Prof. Jörg Pietruszka symbolisch den Scheck für die Beschaffung der Geräte.

„Mit dieser Sonderaktion will der Fonds dazu beitragen, dass die Qualität der Chemiestudiengänge in Deutschland weiter gestärkt wird. Die Förderung zielt darauf, dass die Studierenden lernen, mit hochmodernen Geräten umzugehen“, so Uwe Wäckers.

Für die Synthesepraktika wurden mit den FCI-Mitteln vier sogenannte H-Cubes angeschafft. Hier lernen die Studierenden nicht nur frühzeitig eine der Schlüsselreaktionen für die akademische und industrielle Praxis kennen – die katalytische Hydrierung –, sondern gleichzeitig auch Techniken zur schnellen Reaktionsoptimierung sowie zur anwendungsnahen, kontinuierlichen Reaktionsführung.

Alle Absolventen der Studiengänge Chemie, Biochemie und Wirtschaftschemie an der HHU sollen das sichere Arbeiten mit Gefahrstoffen verinnerlichen. „Das erfordert, dass die Studierenden frühzeitig in den Synthesepraktika aktuelle, apparative Methoden erlernen. Gerade für den Chemiestandort NRW muss die exzellente Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses ein besonderes Anliegen sein“, so Pietruszka.

„Der wachsenden Methodenvielfalt entsprechend, müssten die Praktikumszeiten entgegen dem gegenwärtigen Trend also wachsen. Demgegenüber stehen steigende Kosten auch für teure Beschaffungen von Geräten.“

Der FCI will diesem Engpass begegnen. Unter anderen stellt er für moderne Geräte in Praktika bis zu 100.000 Euro Fördermittel zur Verfügung. Die geförderten Hochschulen sind verpflichtet, selber weitere 20 Prozent der Mittel als Eigenanteil für die Investitionen beizusteuern.

Der FCI wurde 1950 gegründet als Förderwerk des Verbandes der Chemischen Industrie. Er stellt jährlich über 10 Millionen Euro für die Grundlagenforschung, den wissenschaftlichen Nachwuchs und den Chemieunterricht an Schulen zur Verfügung. Seit dem Jahr 2013 unterstützt der Fonds der Chemischen Industrie mit jährlich mehr als einer Million Euro die Lehre in Chemiestudiengängen.

Mit den Mitteln soll vor allem die experimentelle Ausstattung in den Praktika von Universitäten und Fachhochschulen modernisiert werden.

Die Ausbildungsplattfom in der Region Aachen, Düren und Heinsberg: acubi.de

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert