Güstener Männerballett „Fashion Oldies“ feiert 20. Geburstag

Von: ptj
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Stolze 20 Jahre auf der Güstener Bühne: Das Männerballett „Fashion Oldies“ der St. Hubertus-Schützenbruderschaft machte Stimmung im Zelt. Foto: Jagodzinska

Güsten. Eine rundum gelungene Sitzung mit einigen Glanzpunkten erlebte die KG „Schnapskännchen“ mit ihrem gut gelaunten Publikum im voll besetzten Zelt.

Gleich nach Einzug des Elferrates mit dem Trommler- und Pfeiferkorps Güsten wurde das Licht gelöscht und die Güstener Frauentanzgruppe „Fräsch un nett“ heizte mit einer Tanznummer als leuchtende Straußenvögel im Nu das ganze Festzelt auf.

Gleich noch heißer wurde es auf der Bühne beim Auftritt der „Fashion Oldies“ der St. Hubertus Schützen, die in der laufenden Session 20-jähriges Bestehen feiern! Als sexy und temperamentvolle Rasseweiber schwangen sie Beine und Hüften und zeigten mehrfach ihren Po in rosa Rüschenhöschen. Als Jubiläumsgabe und Dankeschön an die Ordensstifter Christian Klems und Erich Gussen verlieh Sitzungspräsident Thomas Beys ihnen einen Sonderorden mit Schnapskännchen-Symbol in einer Auflage von nur 20 Stück.

Der „Lustige Rheinländer“ alias Hans-Jürgen Pinter betrieb unter anderem höchst amüsant Aufklärung im Computerzeitalter, verulkte Politiker und imitierte die „Doof Nuss“, was einer Hommage an den verstorbenen Hans Hachenberg gleichkam. Mächtig Stimmung machte „Et fussich Julche“ Marita Köllner. Sofort ließ sie die Herren vom Elferrat auf die Bühne treten, tauschte ihre Perücke zunächst gegen Präsidentenmütze, später mit der Elferratsmütze von Olaf Zimmermann. Der wirklich „bewegliche“ Elferrat ließ sich nicht lange bitten, „zesamme Karneval ze fiere“.

Allen voran der Sitzungspräsident, der mit seiner neuen fussich Mähne voll in seinem Element war. „Mir halden zosamme... Jo, da hänge mer dran“, sangen die Jecken auf der Bühne mit den Jecken im Saal. „Wor dat alles esu verkeht, wat mer domols jemat han?“ erinnerte später Wicky Junggeburth an „Kölsche Stääne“. Neben bewusst zweideutigen Anekdötchen hatte er auch alte Kölsche Karnevalslieder im Gepäck wie „Ätze, Bunne, Linse, dat sin se“ oder „Jecke Saache metzemaache, dat es Karneval“.

Getanzt, bis die Funken fliegen

Als Büttenredner strapazierten Bauchredner Klaus mit seinem unerzogenen Affen Willi und später die „social jecke und kunterbunt vernetzte“ Vier-Sterne-Putzfrau Achnes Kasulke die Lachmuskeln.

Die erfolgreichen „Funky Steps“ in der Gardegruppe Polka Senioren der Rot-weißen-Funken Güsten ließen bei ihrer Polka die Funken nur so fliegen. Eine Augenweide waren auch die flotten „Wave Teens“, die seit einigen Jahren auf der Welldorfer Karnevalsbühne tanzen. Mächtig Spaß beim Mitsingen hatten die Jecken mit der Kölschen Mundartband „Cat Ballou“ und ihren Hits wie „Et jitt kei Wood“. Heimspiel hatte das Güstener Männerballett „ISG 09“, das just eine Woche zuvor mit seiner Tanznummer „Männer vom Bau“ bei der Männerballettmeisterschaft Vierter wurde. Zunächst in karierten Arbeitshemden, später in beschmutzten Unterhemden, mit Hämmern in Händen, gaben sie sich sportlich, bauten Pyramiden und ließen ihre Hüften kreisen.

Die Vollblut-Partymusiker der „Mennekrather“ aus Erkelenz brachten zum fulminanten Abschluss die Stimmung mit Gesang, Bass, Gitarre, Schlagzeug, Saxophonen, Trompete, Posaune und Keyboard noch mal mächtig zum kochen.

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