Grundstein gelegt: 26 barrierefreie Wohnungen entstehen

Von: ptj
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Netter Brauch zur Grundsteinlegung: Von links sind der Titzer Bürgermeister Jürgen Frantzen, die Gebrüder Georg und Ulrich Bolten sowie Dirk Hucko, Geschäftsführer der Caritasgesellschaft, zu sehen. Foto: Jagodzinska

Titz. „Senioren wohnen am Silo“ steht auf dem Baustellenschild an dem entstehenden, knapp 1000 Quadratmeter großen Gebäudekomplex mit geplanten rund 700 Quadratmetern Grünfläche an der Ophertener Straße/Ecke Heinestraße in Titz.

Mehr als zufrieden zeigten sich bei der offiziellen Grundsteinlegung der Titzer Bürgermeister Jürgen Frantzen, die Bauherrn Ulrich und Georg Bolten aus Schwalmtal, Hans-Otto von der Heide aus dem Erkelenzer Architektenbüro „VDH Projektmanagement GmbH“ und Generalunternehmer Hans Welter (Bau GmbH) aus Gangelt. Sowohl die Gemeinde Titz als auch die Gebrüder Bolten waren schon länger auf der Suche nach einem geeigneten Standort für ein seniorengerechtes Wohnbauprojekt. Innerhalb von elf Monaten wurde „im besten Sinne gemeinsam, in konstruktiver und offener Zusammenarbeit“ mit der Beseitigung des alten und nicht mehr genutzten Silos Flächenrecycling betrieben sowie für Planungs- und Baurecht gesorgt.

In diesem Zusammenhang erwähnte Frantzen den Titzer Ortsvorsteher Norbert Schiffer, der die Bauplanung „stets im Blick hatte“, als mitverantwortlich für den schnellen Verlauf. Nicht zuletzt hat das Baukollektiv mit der Caritas einen „wichtigen Ankermieter“ gefunden, wie Frantzen es ausdrückte.

Ulrich Bolten nannte ein paar Zahlen: Das Gebäude fasst 26 Wohneinheiten von 49 bis 77 Quadratmetern zuzüglich zweier Gewerbeeinheiten. Die Wohneinheiten sind ausnahmslos barrierefrei und mit großen Bädern ausgestattet, das kleinste misst 7,5 Quadratmeter.

Bolten, zurzeit auf eine Gehhilfe angewiesen, weiß um die Wichtigkeit großer Bäder. Im Januar 2016 soll der Rohbau stehen, die Fertigstellung soll bis zum 15. Juli erfolgt sein, der Erstbezug ist am 1. August 2016 geplant. Zehn Mietverträge sind bereits abgeschlossen, die übrigen werden in nächster Zeit folgen. Geplant ist ferner ein Kosmetikbüro mit Fußpflege, nicht nur für Senioren. Als Mieter gesucht wird ferner eine Bäckerei/Konditorei mit Cafébetrieb.

Zu Wort kam auch Dirk Hucko, Geschäftsführer der Caritasgesellschaft. Er lobte das Bauvorhaben als „optimal für die Gemeinde“ und brachte die Bürgerumfrage in Erinnerung, die das Projekt „deutlich bestätigt“ habe. „Menschen sollen möglichst lange selbstbestimmt in ihrer Wohnung leben“, sei hier das Ziel.

Die Grundsteinlegung wurde mit einem netten Brauch untermauert. Zunächst legte Bürgermeister Frantzen eine Tageszeitung in eine Sammelblechdose. Georg Bolten fügte Baudokumente, Tochter Nadine Bolten zum guten Gedeihen Weizenkörner hinzu. Ulrich Boltens Sohn Eric hatte sich für die Familientradition von ein paar Münzen aus seiner Spardose getrennt. Die Mutter der Bolten-Brüder legte abschließend einen Rosenkranz hinein, um Gottes Segen auf das Projekt herabzurufen.

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