Grundschule Inden/Altdorf weiht Fotovoltaik-Anlage ein.

Von: tm
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Mit den Kindern des vierten Schuljahres freuen sich: (v.l.) Erbauer Jens Wunstorf, Lehrerin Silke Mauermann und Schulleiterin Margrit Filla-Wasselowski, Heinrich Unterberger aus der Verwaltung und Bürgermeister Ulrich Schuster. Foto: Mauer

Inden/Altdorf. Seit neuestem bedecken bläulich schimmernde Platten ein Dach der Grundschule im Ort. Nun wurde die neue Fotovoltaik-Anlage eingeweiht.

Zu sehen ist nicht viel von der ökologischen Energiegewinnung, wer schaut schon auf das Schuldach. Im großen Eingangsbereich hängt jedoch eine Anzeige, die gerade für die Grundschüler sehr anschaulich demonstriert, was auf über ihren Köpfen gerade passiert.

Ein Leiste mit kleinen Lampen gibt Aufschluss, wie groß die Stromgewinnung ist, je mehr Lampen leuchten, desto schneller läuft der Zähler. Daneben werden kleine Kugeln über ein Drehrad transportiert. Sie symbolisieren die gewonnene Strommenge. Auf diese Weise lernen die Stromabnehmer von morgen, wie heute alternativ Energie gewonnen wird.

Unterrichtsprojekt

„Wir werden zu der Anlage auch noch ein Unterrichtsprojekt gestalten,” waren sich Schulleiterin Margrit Filla-Wasselowski und ihre Kollegin Silke Mauermann sicher. Die Anlage wurde Ende vergangenen Jahres montiert und hat nun ihren Probelauf erfolgreich absolviert. Initiator und „Strommann” Jens Wunstorf erklärte den Schülern kindgerecht ihre Funktionsweise.

Der Unternehmer ging auf die Gemeinde zu, man wurde sich einig. Die Gemeinde stellte ihrerseits das Dach für einen Obulus zur Verfügung, der Unternehmer seinerseits errichtete auf eigene Kosten eine 28,86-KWp-Anlage, deren jährliche Produktion etwa 24500 KWh liefern soll. Dazu wurden 156 Module montiert, die immerhin 203 Quadratmeter bedecken und über drei Wechselrichter gesteuert werden. Im Probebetrieb schaffte die Anlage cirka 118 Prozent.

„Wir wollen damit in erster Linie ein Beispiel geben,” betonte Bürgermeister Ulrich Schuster. Ihm kommt es dabei weniger auf Ertrag als auf Publicity an. Damit sollen die Einwohner motiviert werden, über den Einbau einer eigenen Anlage nachzudenken. „Für die Gemeinde war nur wichtig, dass keine Kosten entstehen.”
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