Jülich - Grundschule fühlt sich „verdammt wohl”

Grundschule fühlt sich „verdammt wohl”

Von: ptj
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Feierliche Einweihung der KGS
Feierliche Einweihung der KGS Jülich mit Pfarrer Peter Jöcken.

Jülich. „Wir sind angekommen. Wir haben uns eingelebt und wir fühlen uns verdammt wohl!” Mit diesen Worten bekundete Schulleiter Fred Reinartz bei der feierlichen Einweihung der Katholischen Grundschule (KGS) Jülich seine Freude über den bereits im April bezogenen Neubau.

„Auch die Kinder verhalten sich zum größten Teil anders als vorher. Alles ist etwas ruhiger, gediegener, vornehmer”, lautete sein Lob an das Planungsteam.

8,7 Millionen Euro

Der Schulgebäudekomplex mit seinen 12 Klassen und Nebenräumen „wird auch in 20 Jahren noch den Anforderungen entsprechen”, das ist ein wichtiges Kriterium bei dem 8,7 Millionen-Projekt, wobei 2,5 Millionen aus dem Konjunkturpaket II stammen. Bürgermeister Heinrich Stommel stellte die „einzige Konfessionschule” Jülichs heraus, deren Arbeit 2009 mit dem Gütesiegel „Individuelle Förderung” offiziell bestätigt wurde. Zu dieser inneren Qualität komme nun eine äußere, „die in Jülich ihresgleichen sucht und auf die Erfordernisse einer modernen Grundschule bis ins Detail abgestimmt ist”. Die Eingangshalle könne als zentraler Treffpunkt auch eine große Festgesellschaft gut aufnehmen, wie die Einweihungsfeierlichkeiten mit reichlich Lokalprominenz sogleich unter Beweis stellten.

Hervorragende Möglichkeiten für individuellen und breitgefächerten Unterricht und ebenso gute Kapazitäten für die Offene Ganztagsschule (OGS) böten Schulbücherei, Multimediaraum, Selbstlernzentrum, Werkraum, Musikraum und Lehrküche. Insbesondere die OGS nutze den begrünten Innenhof mit Wasserspiel und Sitzgelegenheit. Raum für Bewegung und gemeinsames Spiel sei auch im rückwärtige Pausenhof mit „grünem Klassenzimmer” und der angegliederten 1,5-fach Sporthalle gegeben. Dipl.-Ing. Helmut Feldmeier vom Hagener Architekturbüro „PASD” war der Meinung, dass „uns das Bauen einer Schule im Park gut gelungen ist”. Er blickte zurück auf die „sehr kurze Planungszeit”, in der zunächst unklar war, „was wir bauen sollten”. Zudem bereiteten Zuckerrübenrückstände und ansteigendes Grundwasser Probleme. Doch das Ergebnis sei ein „freundliches kindgerechtes Umfeld und ein wichtiges Element der Kommunikation, das das Leben im Stadtteil bereichert”. Als wichtige Eckpunkte des Schulgebäudes nannte Feldmeier das Rektorat „oben auf der Ecke” mit einem guten Überblick über den Gesamtbereich, das Lehrerzimmer mit Blick auf das Pausengeschehen und die Schulküche mit Ausrichtung zum Park”.

Den musikalischen Rahmen der Feier bildete das Orchester der Pfarre St. Maria Himmelfahrt”, aus deren Reihen nicht wenige Ehemalige der KGS waren. Ihr ansprechendes Repertoire unter dem Dirigat von Andrea Rathmann, das eine „ganz spontane Zugabe” beinhaltete, begann mit den Stücken „Rondo” und „Air” des britischen Komponisten Henry Purcell und endete mit der Filmmusik „Fluch der Karibik”.

Alles Banane

Die Grundschüler bereicherten die Feier mit ihrem Gesang, wie dem gestenreichen wie amüsanten Stück „Alles Banane”. Zugleich symbolisierte ein Schülerquartett im Rahmen der anschließenden Einsegnungsfeier, welch wichtiger Baustein jeder einzelne von ihnen sei. Unter den Segen Gottes stellte zum Abschluss der offiziellen Feierlichkeiten Pfarrer Dr. Peter Jöcken Schüler, Lehrer, Gäste und nicht zuletzt das Gebäude.
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