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Grüne für Erhalt der Geburtshilfe im Elisabeth-Krankenhaus

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Muss der Storch nach Birkesdorf fliegen, und gibt es bald keine in Jülich geborene Muttkrate mehr? Die Hebammen wollen um ihren Arbeitsplatz und den Erhalt ihrer familiären Station kämpfen. Foto: Jonel

Jülich. Die Grünen im Kreis Düren kritisieren die Schließung der Gynäkologie am St. Elisabeth-Krankenhaus in Jülich. Der Jülicher Fraktionsvorsitzende Jürgen Laufs: „Eine so wichtige Abteilung darf nicht mit einem Handstreich in Jülich von der Bildfläche verschwinden.“

Scheinbar ohne Rücksprache mit den Betroffenen und ohne eine Suche nach Lösungsmöglichkeiten habe die Caritas-Trägergesellschaft West (ctw) sehr kurzfristig die Schließung Ende August beschlossen. Die Caritas hatte dies mit chronischer Unterauslastung begründet. 500 bis 600 Geburten pro Jahr seien zur Auslastung notwendig, aber 2012 seien es nur 213 gewesen.

Die betroffenen Hebammen, so Laufs hätten kurzfristig Verbesserungsvorschläge zum Erhalt eingereicht. Laufs: „Wir werden uns dafür stark machen, das diese eingehend auf ihre Umsetzung geprüft und darüber hinaus weitere Lösungen gefunden werden.“

Es geh nicht nur um die betroffenen Arbeitsplätze, sondern auch um eine sinnvolle Nahversorgung im Mittelzentrum Jülich. Die Abteilung habe in letzter Zeit einige Neuerungen erfahren. Der Ausbau von Angebote im Beratungsbereich und in der Nachversorgung seien einige Beispiele. Scheinbar würden diese durch die ctw-Geschäftsführung aber nicht genügend kommuniziert.

Kreisfraktionssprecherin Verena Schloemer: „Die Lösungsansätze der Jülicher Hebammen müssen eingehend geprüft werden. Der Erhalt der wichtigen Nahversorgung in Jülich muss auch unter den wirtschaftlichen Randbedingungen ermöglicht werden.“

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