Grün-Weiß und Germania gewinnen ihre Spiele im Gleichschritt

Von: hfs./tm
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Jülich. „Auch wenn mein Kollege aus Bedburg meint, unser Sieg wäre glücklich gewesen. Ich sehe meine Mannschaft schon als verdienten Sieger an“, sagte Welldorf-Güstens Trainer Winnie Ronig nach dem Spiel. Der führte für seine Feststellung insbesondere die Zeit zischen der 50. und 83. Minute an.

Nach dem 1:0 und 2:0 durch Mo Makki ließ sich die Platzelf auch nicht durch das Anschlusstor aus dem Takt bringen. „Das hat meine Mannschaft hervorragend weggesteckt. Wir sind direkt wieder in den Angriffsmodus gegangen“, blickte Ronig auf die vergebenen Chancen durch Hermanns Gewaltschuss beziehungsweise Takeuschis Kopfball. „Da hat Torhüter Tim Splettstösser hervorragend gehalten, sonst wären wir schon durch gewesen.“ Denn eines verkannte Ronig nicht. Nach einem Abwehrfehler, den Elias Waletzki eiskalt zum 2:3 in der Nachspielzeit nutzte, machte der Gast mächtig Druck. Doch die Grün-Weißen überstanden die restliche Spielzeit schadlos.

Langsam aber sicher schiebt sich Germania Lich-Steinstraß an die Position, die das Trainergespann zum Saisonstart vorgegeben hat. „Wenn wir unser Potenzial im Spiel abrufen, können wir ganz oben mitspielen“, hatte Trainer Daniel Schmitz selbstbewusst behauptet.

Nach holprigem Beginn und einige Machworten hat die Germania sich inzwischen auf Rang zwei vorgearbeitet. Beim TuS Chlodwig Zülpich reichten zunächst zwei Standards, um durch Markus Neuber und Carsten Goeres in Führung zu gehen. Der als äußerst gefährlich eingestufte David Sasse brachte mit seinem Treffer die Gastgeber zurück in die Partie. „Wir waren zu behäbig, aber gut in den Standards“, klang das Lob von Daniel Schmitz halbherzig.

Der Trainer weiß genau, das Erfolg viele Risiken birgt. Dank der Übersicht von Seyit Ceylan war der Abstand wieder da, zumal der gefährliche Sasse sich mit Gelbrot frühzeitig verabschiedete. „Das war ein Geschenk für uns“, sagte Trainer Schmitz.

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