Grün-Weiß überrascht beim TuS Mechernich

Von: hfs.
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Spielt bisher überragend in der Rückrunde: Der 24-jährige Takuya Nagae von Welldorf/Güsten. Foto: hfs.

Jülich. Es war ein Wochenende mit Freude auf der einen und Enttäuschung auf der andere Seite für die beiden Fußballbezirksligisten aus dem Nordkreis. Der SW Grün-Weiß Welldorf-Güsten kehrte nach dem 3:1-Sieg beim TuS Mechernich mit Maximalausbeute von seinem Eifelausflug zurück.

Germania Lich-Steinstraß hingegegen unterlag gegen Frechen mit 2:3.

Germania Lich-Steinstraß: „Es war ein Sommerkick ohne den letzten Eifer“, nahm Chris Schiefer seine Schützlinge ein wenig in Schutz. Der andere Trainer, Daniel Schmitz, war deutlich angefressener: „Ich will jedes Spiel gewinnen“, hatte er vorher gefordert. Beim 2:3 von Lich-Steinstraß in Frechen traf beides zu, die Germania hätte durchaus mit einem Punkt heimfahren können, wenn der letzte Wille vorhanden gewesen wäre. Angesichts des derzeitigen Tabellenstandes aber eine durchaus vorstellbar, dass die Mannschaft nicht mehr die letzte Energie aus sich herausgeholt hatten. Markus Neumann (50.) und Thomas Wirtz (80.) trafen, Kohnemann (59., 71.) und zuletzt Samer (90.) bescherten Frechen drei Punkte. „Mit dieser Einstellung dürfen wir allerdings so nicht weitermachen“, setzte Chris Schiefer auch ein deutliches Signal. (tm)

GW Welldorf-Güsten: Dass der nicht erwartete Sieg verdient war, diese Meinung vertrat nicht nur Welldorf-Güstens Trainer Winni Ronig, sondern auch TuS-Coach Guido Mertens. Denn die Gäste erwischten einen Blitzstart, überraschten damit den TuS. Der hatte schon in der 8. Spielminute Glück, als Mo Makki mit einem Handelfmeter an Keeper Robert Meyer gescheitert war, so wie sein Mitspieler Jonas Hohmeier, der in der 12. Minute am leeren Tor vorbei zielte. „Solche Rückschläge verdaut man normalerweise nicht so gut. Aber die Mannschaft wusste, um was es geht, hat eine tolle Moral gezeigt“, lobte Ronig.

Er hatte unter der Woche zweimal auf Asche trainieren lassen, um sich an das Geläuf in Mechernich zu gewöhnen. Als Takuya Nagae in der 25. Minute mit seinem souverän verwandelten Elfer das 1:0 erzielte, war der Gast fortan spielbestimmend. So auch in der 44. Minute, als nach einem schönen Spielzug über Nagae, Hohmeier und Mo Makki das 2:0 fiel. Letzterer brachte dann auch in der 56. Minute den Ball zum 3:0 unter. Ein Ergebnis, das mit Können und Einsatz auch nach dem 1:3 (60.) gehalten und verteidigt wurde.

Ein Punkt war eingeplant, dass es nun drei wurden, ließ Welldorf-Güsten mit Zuversicht ins Nachholspiel am Dienstag gegen Titelanwärter Sportfreunde Düren gehen (das Ergebnis war bei Redaktionsende noch offen).

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