Großfeuer im Stall: Pferd verbrannt, Mann verletzt

Von: Manuela Horrig
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Von dem Stall sind nur rauchende Trümmer übrig. Foto: Ralf Roeger

Jülich/Altenburg. Ein Großbrand hat in der Nacht zum Samstag ein tragisches Ende genommen. Gegen 2.15 Uhr ging der Alarm bei der Feuerwehr ein. Gemeldet wurde ein Hallenbrand in Altenburg. Die Feuerwehr rückte sofort mit den Löschzügen 1, 2 und 3 der Stadtwehr aus.

Weithin sichtbar schlugen die Flammen bereits meterhoch aus dem Gebäude. Es stellte sich heraus, dass ein Wirtschaftsgebäude mit Ställen an der Van-Gils-Straße brannte.

In dem Stall befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes noch Pferde. Der 71-jährige Besitzer der Anlage versuchte noch, die Tiere aus ihrer Notlage zu befreien.

Während fünf Pferde gerettet werden konnten, kam ein Tier zu Tode. Bei der Rettungsaktion erlitt der Mann selber schwerste Brandverletzungen, so dass er ins Klinikum Aachen transportiert werden musste.

Seine Ehefrau wurde mit schwerem Schock ins Krankenhaus Jülich gebracht. Rund 100 Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen.

Der Atemschutzgerätecontainer sowie der Messwagen der Feuerwehr wurden nachalarmiert. Das Wirtschaftsgebäude brannte vollkommen ab. In der Nähe stehende Gerätschaften und ein Fahrzeug wurden erheblich beschädigt.

Bis in den Samstagvormittag arbeiteten die Wehrleute vor Ort, die vom DRK versorgt wurden. Die Polizei beschlagnahmte den Brandort, da noch keine Brandursache erkenntlich war. Die Schadenshöhe ist noch nicht ermittelt.

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