Großer Bahnhof zum Geburtstag der Eisenbahnamateure

Von: ptj
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Vorfreude auf das Vereinsjubiläum (v.l.): EAKJ-Vorsitzender Rudi Haas, daneben die Geehrten. Klub-Justiziar Jürgen A.C. Kreuzer ist 30 Jahre Mitglied, Alfred Mitzkat und Andreas Borchert jeweils 35 Jahre. Foto: Jagodzinska

Lich-Steinstraß. Der Eisenbahn-Amateur-Klub Jülich (EAKJ) zählt im 40. Jahr seines Bestehens 49 Mitglieder zwischen 13 und 81 Jahren, inklusive dreier Neuzugänge. Zwei aktive Mitglieder „mit Jülich-Bezug“ wohnen sogar in Mainz. Seit 39 Jahren hat der Klub „im Bahnhof Jülich seine Heimat“, wie Vorsitzender Rudi Haas es bei der Jahreshauptversammlung im Lokal „Adria“ ausdrückte.

„Den Luxus haben lange nicht alle Vereine“, ergänzte er. Highlight in Haas‘ Ausblick ist das bevorstehende Vereinsjubiläum am 17. April in den KuBa-Klubräumen unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Axel Fuchs, verbunden mit einer Modellbahnausstellung im Kino-Saal. Neben Rangierspiel und Souvenirstand, Cafeteria und Filmvorführung ist als Premiere eine Modulanlage mit Modulen einzelner Klubmitglieder geplant. Nach dem offiziellen Teil, der um 10 Uhr beginnt, werden die Klubräume geöffnet.

Mit Draisinen über die Schienen

Zu den weiteren Terminen im Jahresverlauf zählen die Frühjahrstagung des AKR in Bonn am 17. März, die Intermodellbau in Dortmund vom 20. bis 24. April und die Internationale Modellbahn-Ausstellung in Köln vom 17. bis 20. November. In Wort und Bild berichtete Sonderfahrtenkoordinator Winfried Banse von drei Sonderfahrten in 2015, darunter zwei mit Ausnahmecharakter. Im Juni zeigten die Eisenbahner Sportgeist und radelten mit „Draisinen“ über die Schienen von Kleve nach Kranenburg und wieder zurück nach Kleve. Auf dem Weg betätigten sie manche Eisenbahnschranke per Hand.

Im Oktober fuhren sie mit dem „Obus“ (Stangentaxi) Nr. 59 aus 1959 durch Solingen und anschließend mit der Seilbahn nach Solingen-Burg. Beständig voran gehen auch die Modellbauaktivitäten in der Klubanlage, wie Gruppenleiter Modellbahn Bernd-Udo Schulz veranschaulichte. Beim Sägewerk wurde Baumgrün aufgefrischt. Das Tanklager mit Gleisanschluss wurde vergrößert, jetzt sind die Fahrzeuge gut ausgelastet. Im Bahnhof Königsbach wird der Hintergrund „erst mal probeweise festgelegt“.

In Kleinarbeit werden die zum Industriegebiet zählenden Kleinteile wie Container, Förderbänder oder Gabelstapler farblich behandelt und eingepasst. Mit einer Burg ist die neu gestaltete Ecke oberhalb des Bahnbetriebswerkes ein Hingucker für jeden Besucher. Eingepasst ist die Drehscheibe mit Gleisanschlüssen.

Der Bahnhof Jülich-Nord

Der Lokschuppen befindet sich auf einem separaten Brett und ermöglicht so einen verbesserten Zugang in die Ecke der Anlage. Zur Einsicht in den Schuppen wird der Überhang des Lokschuppens abgetrennt. Die Jugendgruppe macht gute Fortschritte bei der Ausgestaltung des Bahnhofs Jülich-Nord, neue Module befinden sich in Vorbereitung. Seit dem Verkauf seiner gut gepflegten Schienenbusse im Jahr 2001 ist der Eisenbahn-Amateur-Klub immer noch sehr gut aufgestellt.

Besonderes Lob gebührte der „hervorragend geführten Kasse“ und der Vorstandsarbeit. „Macht weiter so, dann werden wir auch Erfolg haben“, betonte Kassenprüfer Hans-Dieter Walter.

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