Großer Andrang bei der Kreismeisterschaft im Lebendkicker

Von: jago
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Spaß hatten alle Teilnehmer bei der 7. Kreismeisterschaft im Lebendkicker. Die Auswahlen des SC Stetternich siegten bei den Frauen und Männern, bei den gemischten Mannschaften gewann das Team Matuschek. Foto: Jagodzinska

Stetternich. Vor Anmeldungen kaum noch retten konnte sich die Stetternicher KG Schanzeremmele, die bereits zum 7. Mal die Offenen Kreismeisterschaften im Lebendkicker ausrichtete.

Ganz offensichtlich hat das Vorjahresturnier mit acht Mannschaften soviel Spaß gemacht, dass diesmal die doppelte Anzahl zum Kampf um die begehrten Wanderpokale antrat.

„So leid es uns auch tut, wir mussten sogar einige Absagen erteilen. Sonst hätten wir bis zum nächsten Morgen durchspielen müssen”, bedauerte Jakob Loevenich vom Organisationsteam, freute sich aber zugleich über den sensationellen Zuspruch.

So spielten in vier Vorrunden-Gruppen acht Männer-, vier Frauen- und vier gemischte Teams. In den insgesamt 24 Partien (jeweils zwei mal vier Minuten), hatten die Schiedsrichter Alexander Schlömer, Willi Mayer und Willi Goder leichtes Spiel. Auf ihren Klappstuhlbiertischhochsitzen entging ihren Argusaugen keine einzige unsportliche Attacke. Dies war allerdings auch kein Kunststück, da es keine gab.

In den Spielen wurde alles geboten, was im Lebendkicker möglich ist. Verrenkungen jeglicher Art der mit Handschlaufen an den Führungsstangen befestigten Akteure im knapp 80 Quadratmeter großen Areal sorgten für Heiterkeit. Voller Einsatz war angesagt, der bei so manchem Kicker für der nächsten Tag vorprogrammierte heftige Muskelkater war noch in weiter Ferne.

Trotz Spielergebnissen wie 12:3, 6:5 oder 0:12 kam der sportliche Leiter Rolf Zimmermann nicht ins Schwitzen, seine perfekte Planung ermöglichte die Bekanntgabe der Gruppenwertungen und der Endspielpaarungen direkt nach Abschluss des letzten Vorrundenspiels. Ein unvorstellbarer neuer Torerekord wurde beim 17:4 Sieg der Red Devil Frauen gegen die Pink Panther aufgestellt - durchschnittlich alle 22,86 Sekunden landete der Ball im Netz.

Mit einer Altersbeteiligung von vier bis 68 Jahren ist das Turnier zu einem echten Familienereignis geworden. Die Kleinsten betraten natürlich nicht im Wettkampf, sondern nur in den kurzen Pausen das Spielfeld und kickten mit Begeisterung gegen den Softball.

Bei den Endspielen zeigte sich, dass die Spieler des SC Stetternich nicht nur auf dem Rasen eine Macht sind. Die Frauenmannschaft ließ mit 13:1 den Mädels von Pink Panther keine Chance, die Männer siegten mit 6:2 gegen den Vorjahressieger Team Erdinger, der mit nur einem einzigen mehr erzielten Tor als das Team Blötschköpp den Einzug ins Finale geschafft hatte. Gewinner bei den gemischten Mannschaften wurde das Team Matuschek mit einem hart umkämpften 3:2-Sieg gegen die Junge Union.

Ralf Müller, KG Vorsitzender, und Turnierleiter Jakob Loevenich überreichten den abgekämpften, aber stolzen Siegern die verdienten Wanderpokale. Bei den Schanzeremmele überlegt man, eventuell den Turniermodus oder die Anfangszeit zu ändern, um im kommendem Jahr keiner spielwilligen Mannschaft absagen zu müssen.
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