Großeinsatz: Explosionsgefahr durch auslaufendes Harz ist gebannt

Von: ma.ho.
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Spezialschutzanzüge hatten die Wehrleute angelegt, um in einem Siersdorfer Betrieb den brisanten Gefahrstoff zu beseitigen. Foto: Horrig

Siersdorf. Ausgelaufenes Harz rief am Donnerstag ein Großaufgebot an Rettungskräften auf den Plan. Gegen 17 Uhr ging die Alarmierung über gefährliche Stoffe bei der Feuerwehr ein. Die komplette Gemeindewehr rückte zum Einsatzort an die Galileo-Allee in Siersdorf aus.

Beim Eintreffen der rund 100 Einsatzkräfte wurde die Brisanz des Stoffes deutlich. Die Gefahr lag bei der Ausgasung des Harzes, von der Explosionsgefahr ausging.

Die GSG (Gefahrengutstoffe)-Einheiten aus Kreuzau, Niederzier, Inden und Langerwehe wurden zusätzlich angefordert. Gemeinsam fing die Wehr in Spezialschutzanzügen das ausgelaufene Harz auf, säuberte die Stelle und band mit Spezialmittel die Fläche ab.

Parallel dazu erhielt die Aldenhovener Wehr einen weiteren Einsatz, der die Wehrleute zu einem Flächenbrand nach Aldenhoven führte. Die Löschgruppe Kirchberg übernahm währenddessen die Einsatzbereitschaft im Aldenhovener Gemeindegebiet.

Bei dem etwa fünfstündigen Einsatz versorgten DRK-Mitarbeiter das Helferteam mit ausreichend Getränken.

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