Große Prunksitzung des AKV Linnich begeistert das Publikum

Von: Daniela Driefert
Letzte Aktualisierung:
13957717.jpg
Viel Beifall erntete die mittlere Garde für ihren gekonnten Auftritt bei der Prunksitzung des Allgemeinen Karnevalsvereins Linnich. Foto: Daniela Driefert
13957641.jpg
Paartanz vom Feinsten präsentierten Michaela Ludwig und Daniel Dohmen. Foto: Daniela Driefert

Linnich. Jubel, Trubel, Heiterkeit waren Trumpf auf der großen Prunksitzung des AKV in Linnich. Großartige Stimmung herrschte im Festzelt auf dem Place de Lesquin, das mit 400 Besuchern restlos ausverkauft war. Zu ihnen zählte auch die Politprominenz mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Thomas Rachel (CDU), seinem Parteifreund und Landtagsabgeordneten Josef Wirtz sowie Linnichs Bürgermeisterin Marion Schunck-Zenker (SPD).

Nach dem Einmarsch des AKV und der Freunde aus dem Musikantendorf Kofferen startete der Abend mit den Tänzerinnen der AKV-eigenen kleinen und mittleren Garde, die großen Applaus für ihre beachtlichen Tanzleistungen erhielten. Sitzungspräsident Peter Leufen verbeugte sich vor Steffi Bellartz mit den Worten: „Wir wissen alle, dass man so eine Trainerin nicht bezahlen kann.“

Anschließend kündigte der Sitzungspräsident den ersten Redner des Abends, den „besten Mann von Uschi“, Ausbilder Schmitt, an. Sein Motto: Weltfrieden, wenn nötig mit Gewalt. Er, der härteste Ausbilder der Bundeswehr, sinnierte über die Führungsqualitäten seiner Chefin: „Klar, wer sieben Kinder hat, kann auch eine Armee führen.“ An anderer Stelle fragte er die Damen im Saal, was eine Handgranate und ein Ehemann gemeinsam haben und antwortete: „Zieht man den Ring ab, ist das Haus weg.“

Nachdem die Lachmuskeln nun vorgewärmt waren, versetzten der Auftritt des AKV-Tanzcorps und die Band „Dröpkes“ das Zelt in Schunkelstimmung. Das Publikum sang, klatschte und tanzte ausgelassen zu „Viva Colonia“, „Echte Fründe“ und anderen Songs aus dem Kölschen Karnevalsrepertoire.

Achnes Kasulke löste die Band auf der Bühne ab, präsentierte urkomisch die eigenen Rundungen und trieb die Lachmuskeln zu Höchstleistungen mit Szenen aus dem Leben einer Putzfrau. Dabei stützte sie sich auf ihren Schrubber und wackelte aufreizend mit ihrem „wohlgeformten“ Hinterteil. Auch ihr Mann Erwin habe den Körper eines Gottes, sagte sie schwärmend und ergänzte. „Leider ist es Buddha.“

Das Solomariechen Kathleen Sprenger absolvierte gekonnt ihr Prunksitzungsdebüt. Die Stadtgarde löste das Mädchen ab, und auch die Männer im AKV zeigten ihr tänzerisches Talent, schwangen filigran die Beine im Formationstanz. Im Anschluss begeisterten Michaela Ludwig und Daniel Dohmen das Publikum mit einem Paartanz.

Die ohnehin schon gute Stimmung im Zelt wurde noch gesteigert, als Stadtgarde-Kommandant Uli Meuser und Tobias Kops die Zuschauer mit Gesangseinlagen in Wallung brachten.

Die Jungen Trompeter hatten im Anschluss leichtes Spiel, die Stimmung war vom Feinsten. Bis zum großen Finale begeisterten noch ein Showtanz, Liselotte Lotterlappen und die „Big Maggas“, die alle zu einem prunkvollen Abend ganz nach dem Geschmack der Narrenschar im Zelt beitrugen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert