Große Mehrheit für Eichhorns Erweiterungspläne in Kirchberg

Von: -vpu-
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Ausschnitt der geplanten 200 Meter langen Industriebrücke über der Dorfeinfahrt in Blickrichtung Jülich. Visualisierung durch die Bürgerinitiative „Zukunft Kirchberg“.

Jülich. Im Neuen Rathaus ist am Donnerstagabend eine wichtige Richtungsentscheidung gefallen. Die geplante Erweiterung des Kirchberger Wellpappenherstellers Carl Eichhorn KG wurde vom Fachausschuss mit großer Mehrheit gebilligt.

Das Gremium hat die planungsrechtlichen Voraussetzungen bei zwei Gegenstimmen auf den Weg gebracht. Das letzte Wort in der Sache hat zwar der Stadtrat, aber hier gilt nach dem Votum im Ausschuss für Planung, Umwelt, Bauen die Mehrheit nun als sicher. Vor großem Publikum im Sitzungssaal diskutierten die Kommunalpolitiker eine gute halbe Stunde über die zahlreichen Einwände, die in den verschiedenen Verfahren eingebracht worden waren.

Die Zuschauer kamen sowohl vom Kirchberger Unternehmen als auch von der Bürgerinitiative Zukunft Kirchberg, denn im Ort gab es Proteste gegen die Dimensionen des geplanten Hochregallagers (35 Meter hoch) und eine Warentransportbrücke über die Wymarstraße.

Ein letzter Kompromissantrag der SPD scheiterte. Letztlich stimmten CDU, UWG Jül, Sozialdemokraten und FDP für das Projekt, die zwei Gegenstimmen kamen von den Grünen.

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